Leserbrief – Am 5. Januar hat die GSoA ihre Volksinitiative zur Abschaffung der Wehrpflicht eingereicht. Ich beurteile die Initiative als grossen Fehler, sie schadet der Schweiz. - Marcel Schuler
Die allgemeine Wehrpflicht mit unserer Milizarmee ist der richtige Weg! Sie prägen eine unserer speziellen Schweizer Eigenheiten und sind ausserordentliche Ressourcen, um die wir international beneidet werden. Zum einen ermöglicht die allgemeine Wehrpflicht vom Knowhow aller Milizangehöriger aus dem Zivilen zu profitieren. Nur dadurch können Wissen und Können von Fachleuten in den militärischen Alltag eingebracht werden. Eine Berufsarmee kann dies nicht, oder nur sehr begrenzt mit enormem Zusatzaufwand.
Zum anderen sorgt eine allgemein getragene Milizarmee für viel breitere Sicherheiten in der Schweiz. Mit ihrer Initiative will die GSoA die Armee indessen schwächen. Sicherheit - nicht zuletzt Dank unserer Milizarmee - ist der Schlüssel zu einer funktionierenden Gesellschaft, Wirtschaft, dabei auch dem Bankenplatz Schweiz. Wahrscheinlich in keinem Land der Welt ist es sicherer, sein Geld anzulegen als in der Schweiz. Oder würden Sie Ihr Geld lieber in Libyen anlegen?
Des Weiteren bringt die militärische Ausbildung bemerkenswerte Zusatznutzen für unsere Gesellschaft, Wirtschaft und Politik. In keiner anderen Ausbildung können massgeblich führungsmässige und persönliche Kompetenzen derart intensiv, praxisbezogen vermittelt und gefördert werden. Das Militär vermittelt u.a. auch Selbstdisziplin, logisches Denken und konsequentes Handeln. All diese Qualifikationen können durch klassische Schulungslehrgänge kaum vermittelt werden. Daher ist die militärische Ausbildung in vielen Bereichen der Wirtschaft wieder gefragter denn je.
Die GSoA-Initiative schadet der Schweiz und uns Schweizern im höchsten Masse! Tragen wir Sorge zu unserer allgemeinen Wehrpflicht mit unserer Milizarmee. Wir dürfen nicht eine unserer Schweizer Grundressourcen aufs Spiel setzen, die allgemeine Wehrpflicht muss beibehalten werden.
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