In den letzten Wochen zeigte der EHC Kreuzlingen-Konstanz unkonstante Leistungen: Beim Nachtragsspiel gegen den SC Rheintal ging man mit 3:0 in Führung und verlor in den letzten zwei Minuten das Spiel mit 3:4. Am letzten Samstag spielten die Seebueben in Herisau gegen den letzten in der 2.Liga und gewannen erst in der Verlängerung 2:1. Mit diesen zwei gewonnenen Punkten tummelt Kreuzlingen weiterhin am Tabellenende und muss weiterhin um den Ligaerhalt kämpfen.
An diesem Wochenende hatte Kreuzlingen die Möglichkeit gegen den EHC Lenzerheide-Valbella, sich etwas aus diesem Abstiegsstrudel zu lösen. Diese Aufgabe schien lösbar zu sein, denn die Bündner haben vom Papier her gleich viele Punkte wie der EHC KK und in der Vorrunde konnte man sie in der Lenzerheide besiegen.
Nach einem kurzen Abtasten und mit dem ersten gefährlichen Angriff in der dritten Minute konnten die Bündner das erste Mal jubeln. Keine zwei Minuten später entwischte Brunella der Bündnerhintermannschaft und konnte trotz starker Bedrängnis den Puck im Tor des EHC Lenzerheide versorgen.
Anfangs des zweiten Drittels hatten die Kreuzlinger gute Offensivmöglichkeiten und Lattner versuchte seine Vorderleute in gute Abschlusspositionen zu bringen. Immer wieder scheiterten sie am guten Goalie der Lenzerheide. Bei einem Schuss auf das Tor von Mesinovic kullerte der Puck zwischen den Schonern ins Tor. Als die Kreuzlinger in der 28. Minute bei einer Strafe gegen die Lenzerheide Power-Play spielen konnten, ging es keine sechs Sekunden bis sie den Ausgleich erzielten. Kurz nach Spielhälfte zeigte Mesinovic eine Schwäche und musste innerhalb von fünf Minuten zwei weitere Tore hinnehmen. Daraufhin nahm Breil ein Timeout und wechselte dabei auch Ströbel ein. In der den letzten Minuten vor der Pause machten die Kreuzlinger nochmals Druck und hatte auch mehrere Möglichkeiten um den Anschlusstreffer erzielen zu können.
Auch zu Beginn des letzten Drittels versuchten die Kreuzlinger den Druck aufzubauen. Bereits beim Spielaufbau störte der EHC Lenzerheide die Seebueben geschickt. Auch bei diversen Strafen durch Notfouls der Bündner konnten die Kreuzlinger kein Tor erzielen. In der 50. Minute kullerte dann auch Ströbel ein Abpraller über den Rücken ins Tor. Auch in dieser Phase gaben die Kreuzlinger nicht auf und versuchten noch das Anschlusstor zu erzielen. Die Ausbeute waren ein Lattenknaller und ein aberkanntes Handtor. In der 52. Minute machten dann die Bündner alles klar. Der auffälligste Spieler Parpan kam von der Strafbank und konnte unbehindert den Puck zum Endresultat einschiessen.
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