Wasserball – Der SC Kreuzlingen startet optimal in die Meisterschaft 2012: Mit zwei Siegen gegen Winterthur und Lugano bestätigten die Thurgauer den positiven Eindruck aus der Vorbereitung und konnten mit Lugano einem der Mitfavoriten bereits eine erste Niederlage zufügen. - eingesandt
Im ersten Ernstkampf des Jahres 2012 blieb der SC Kreuzlingen schadlos und schlug Winterthur am Samstag auswärts gleich mit 19:5. Bereits vor Wochenfrist war der Meister am Vorbereitungsturnier in Kloten gegen die Zürcher deutlich überlegen gewesen. Daran konnten die Winterthurer auch im Aufeinandertreffen von Samstag nichts ändern, Kreuzlingen blieb drückend überlegen. Auch ohne Milan Petrovic, der an der EM mit Mazedonien den 11. Platz erreichte, war der SCK offensiv ideenreicher, vielseitiger, schneller, gefährlicher. Und in der eigenen Hälfte stimmten Stellungsspiel und Abstimmung gut, sodass man nur fünf Tore zulassen musste.
Ungleiche Kräfteverhältnisse
Gegen Winterthur wurden die Kreuzlinger noch zu wenig gefordert, als dass man echte Rückschlüsse über Formstand und Mannschaftsgefüge erhalten hätte. Die Thurgauer Gäste waren im Winterthurer Geiselweid auch ohne ihre Neuverpflichtung zu drückend überlegen und gewannen ungefährdet. Am Sonntagnachmittag stiess dann Milan Petrovic, der mit Mazedonien an der EM in Eindhoven (NL) im Einsatz gestanden hatte, zum Team dazu, sodass die Kreuzlinger am Abend gegen Lugano komplett antreten konnten.
Lugano (noch) nicht auf der Höhe
Im zweiten Meisterschaftsspiel des Jahres begannen die Kreuzlinger hochkonzentriert und gut eingestellt. Vor dem eigenen Tor liess Trainer Sirko Roehl eine Halbzone spielen, die einerseits kein Centerspiel zulassen sollte und Lugano zu Weitschüssen aus ungünstigen Positionen zwang. Goalie Pedrag Spasojevic war auch einige Male gefordert und zeigte eine tadellose Leistung. Lugano war während der gesamten ersten Hälfte klar schwächer und konnte nicht mit dem Meisterteam aus Kreuzlingen mithalten. Es fehlten Ideen, und vor dem eigenen Tor waren die Tessiner anfällig. Sobald Kreuzlingen mit Bewegung oder einem schnellen Pass Räume schuf, ergaben sich Möglichkeiten.
Frühe Entscheidung
Kreuzlingens Vacho und Petrovic, die schlussendlich 13 der 17 Tore auf ihrem Konto hatten, brachten die Thurgauer bis zur Halbzeit praktisch im Alleingang mit 10:4 Toren in Führung. Danach flaute die Partie merklich ab, die Sache war bereits früh gelaufen. Lugano kam vor allem durch Lazzarini und Peric noch etwas besser ins Spiel. Kreuzlingen verwaltete aber jederzeit sicher und gewann am Ende verdient und deutlich mit 17:11.
SC Kreuzlingen – SC Winterthur 19:5 (5:0, 5:0, 3:2, 6:3)
Hallenbad Geiselweid, Winterthur. SR Platen und Staub. Strafen: Kreuzlingen 3, Winterthur 5.
Torfolge: 10:0, 10:1, 13:1, 13:2, 15:2, 15:4, 19:4, 19:5.
Kreuzlingen: Spasojevic, Raschle, Keller (2), Herzog (2), Zahnd (1), Fässler (1), Vacho (8), Buob, Pleyer (2), Weideli (C,3), Weber. SCK ohne Petrovic (EM mit Mazedonien).
Winterthur: Fabech, S. Ammann, Frei, Saliba (1), Gubser, Lazarevic, K. Ammann (1), Canonica (1), Müller, R. Vallmitjana, Sawyers, D. Vallmitjana (2), Siegfried (C).
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