Kreuzlingen – Das diesjährige Galakonzert der Jugendmusik Kreuzlingen kann man als vieles betiteln – nur nicht als uninspiriert. Unter dem Motto «Move on» gingen die jungen Musiker mit ihrem Programm neue musikalische Wege, um ihr Publikum zu unterhalten. - Emil Keller
Bei der «Hustensinfonie» von Loriot zählte niesen und Handygeläute etwa nicht zu den störenden Nebengeräuschen eines Konzerts, sondern waren fester Bestandteil der Komposition. Und beim Saxophonsolo von Ennio Tauro zur Filmmusik von «Catch me if you can» konnte man sich nicht sicher sein, wer schlussendlich eigentlich Jäger und wer der Gejagte war – der Solist oder das Orchester.
Für das jährlich zahlreich wiederkehrende Publikum gab es dennoch bekannte Muster, an dem es sich orientieren konnte. So wurden im ersten Konzertteil hochstehende Kompositionen geboten, unter anderem das Wettbewerbsstück «Olympica», welches das Blasorchester für das kommende Welt Jugend Musik Festival in Zürich vorbereitet. Im zweiten Teil des Programms stand dann die Unterhaltungsmusik im Vordergrund, mit bekannten Stücken wie «See you later Alligator» oder «Sing Sing Sing».
Die Jugendmusik bot dabei eine rundum gute Show und man darf gespannt sein, wohin sich das Blasorchester weiterbewegt.
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