Kreuzlingen – Im Moment ist eine riesige BTS/OLS-Propagandamaschinerie im Gange. Regierungsrat Stark und sein Departement tun alles, um die Bodenseethurtalstrasse und die Oberlandstrasse bauen zu können. - Renate Bruggmann
Bei unzähligen Gesprächen und Workshops in Gemeinden, Dörfern und Weilern, werden Versprechungen gemacht für Untertunnelungen, Verschiebungen, Optimierungen, Überdeckungen, ... . Haben die Planer die Kosten noch im Griff? Wer soll das alles eigentlich bezahlen?
Dabei liegt eine Variante für massvolle und nachhaltig wirkende Verbesserungen der West-Ost-Achse durch den Thurgau auf dem Tisch. Sie zeigt auf, wo Handlungsbedarf besteht. Sie zeigt auf, wie punktuell Verbesserungen vorgenommen werden können, wo es am nötigsten ist. Damit würde die Bevölkerung bald entlastet und der Verkehr flüssiger.
Auf der vom Kanton geplanten Hochleistungsstrasse BTS würde dereinst der Verkehr mit 100 Stundenkilomentern den Thurgau durchblochen. Die Strasse ist aber nicht richtungsgetrennt. Sie ist also vergleichbar mit den ehemaligen Todesstrecken Rheintal und Schaffhausen-Winterthur. Diese Unfallstrecken mussten später alle entschärft respektive zu Autobahnen umgebaut werden. Wollen wir das im Thurgau?
Ich hoffe sehr, dass sich Regierungsrat Stark nochmals ernsthaft mit der Verbandsvariante auseinandersetzt. Vielleicht gibt es doch noch einen gemeinsamen Weg zu einer vernünftigen Strasse. Die West-Ost-Achse soll in Zukunft Allen dienen. Auf der optimierten Strasse soll der Verkehr flüssig und sicher rollen. Die Anwohner/-innen sollen möglichst vor Lärm und Gestank geschützt werden. Wir brauchen keine Hochleistungsstrasse, sondern modulare Verbesserungen der neuralgischen Punkte.
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