/// Rubrik: Artikel

Auf schönen Füssen

Schöne Füsse – Wenn die Temperaturen sinken, packen wir unsere Füsse in dicke Socken und warme Winterstiefel. Ganz nach der Devise «Aus den Augen, aus dem Sinn» wird die Pflege unserer treuen Begleiter oft vernachlässigt. Dabei brauchen sie gerade während der winterlichen Strapazen besondere Aufmerksamkeit.

Dann, wenn uns die Sonne verwöhnt, widmen wir unseren Füssen viel Zeit, um sie schön und gepflegt in Sandalen präsentieren zu können. Doch gerade während der kalten Jahreszeit, wenn sie in festem Schuhwerk ausharren müssen, sollten wir unseren Füssen etwas Gutes tun. Kälte, Nässe und Heizungsluft machen der zarten Fusshaut zu schaffen. Sie wird trocken, spröde und durch die Reibung der «dicken Verpackung» zusätzlich strapaziert. Kalte, ungemütliche Tage eignen sich hervorragend, um sich und seinen Füssen mit einem richtigen Verwöhnprogramm mal eine Auszeit zu gönnen.

Entspannendes Fussbad
Nach einem langen, kalten Wintertag bewirkt ein warmes Fussbad wahre Wunder. Es entspannt, pflegt und reinigt die Füsse zugleich – ist Wellness pur für Körper und Seele. Alles was es dafür braucht, ist eine Schüssel, in der die Füsse bequem liegen, 35 bis 40 Grad warmes Wasser und ein gut duftender Badezusatz. Diese können mit ätherischen Ölen oder Kräuterextrakten ganz einfach selbst gemacht werden.

Lavendel oder Thymian haben zum Beispiel einen belebenden Effekt, Wacholderextrakte, Salbei oder Eichenrinde wirken gegen Fussschweiss und lassen unsere Füsse gut riechen. Zitronenöl wiederum lässt jeden Stess vergessen. Damit das Öl sich mit dem Wasser mischt, ist ein Emulgator nötig. Dazu sechs bis acht Tropfen des gewünschten Duftes mit zwei Esslöffeln Sahne, einer Tasse Vollmilch oder zwei Esslöffeln Molkepulver verrühren und in das warme Fussbad geben. Damit wird die Haut gleich doppelt gepflegt. Nun gilt es, für zehn bis 20 Minuten mit den Füssen abzutauchen. Wer seine Füsse während des Bades etwas massiert, der kann den Wohlfühlfaktor zusätzlich steigern.

Von Hornhaut befreien
Ab und zu kann man seinen Füssen auch mit einem Peeling etwas Gutes tun. Es entfernt alte Hautschüppchen und reinigt sanft. Etwas Olivenöl mit Kristallzucker mischen und in kreisenden Bewegungen auf die Füsse auftragen und leicht einmassieren. Anschliessend gründlich abwaschen.

Der Hornhaut muss allerdings mit anderen Hilfsmitteln zu Leibe gerückt werden. Sie entsteht häufig durch langes Stehen oder zu enge Schuhe. Die dicken Stellen, die meist an Fussballen und Ferse auftauchen, sehen nicht nur unschön aus, sie können sogar schmerzen. Gerade im Anschluss an ein wohlig-warmes Fussbad, wenn die Fusshaut weich ist, kann mit Hilfe eines Bimssteins die überschüssige Hornhaut vorsichtig weggerubbelt werden. Mit einem Hornhauthobel hingegen sollte man vorsichtig sein. In ungeübten Händen kann dieser schnell zu Verletzungen führen.

Um das Verwöhnprogramm richtig abzurunden und die Füsse mit einer Extraportion Feuchtigkeit zu versorgen, sollten sie nach einem Bad stets eingecremt werden. Spezielle Fusscremes eignen sich dank ihrer reichhaltigen Formel besonders gut, um die Füsse zart und geschmeidig zu halten.

Für sommerliche Fussgefühle
Zu schönen Füssen gehören auch gepflegte Fussnägel. Und gerade wenn sie im Winter meist in dicken Socken stecken, sollten sie regelmässig gekürzt werden. Ob mit einer speziellen Schere, einem Knipser oder einer Feile – wichtig ist es, die Nägel gerade zu kürzen, um eingewachsene Fussnägel zu vermeiden. Nach einem Fussbad kann auch die Nagelhaut ganz einfach mit einem Holzstäbchen zurückgeschoben werden.

Auch wenn die kalte Jahreszeit erst begonnen hat und es noch eine Weile dauert, bis wir unsere Füsse wieder aus den Winterschuhen entlassen und barfüssig präsentieren können, führt bunter Nagellack – auch unter den Socken – zu einem sommerlichen Fussgefühl.

Info
Nach dem Duschen, einem Voll- oder Fussbad und vor dem Eincremen sollten die Füsse immer gründlich abgetrocknet werden – gerade zwischen den Zehen, um Fusspilz vorzubeugen.

Share Button

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.