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Kreisturnier Jägerball Oberthurgau/Seerücken

Rogggwil – Am Sonntag, 11. November, kämpften in der Dreifachturnhalle in Roggwil 24 Mannschaften beim traditionellen Jägerballturnier um Punkte. Im letzten Jahr nahmen noch 31 Mannschaften teil. Der Turnierverantwortliche Beat Ammann zeigte sich darüber ein wenig enttäuscht. Man habe aber seit längerem grössere Schwankungen bei den Teilnehmerzahlen.

Der Turnierverantwortliche Beat Ammann zeigte sich ein wenig enttäuscht über die niederigere Teilnehmerzahl. Man habe aber seit längerem grössere Schwankungen bei den Teilnehmerzahlen. Der Grund für das kleine Teilnehmerfeld seien Turnerunterhaltungen, welche zurzeit einige Vereine auslasteten. Ammann betont aber, dass man sich überlege, wie das Turnier wieder attraktiver für die Vereine werden könnte.

Für die teilnehmenden Mannschaften war das Turnier dennoch erfolgreich. Bei der Vorrunde am Vormittag zeigte sich bereits, welche Mannschaften Titelanwärter waren. Dennoch kämpften alle Kinder auch am Nachmittag mit vollem Elan. Beim Jägerball sammeln die «Jäger» Punkte, indem sie die «Hasen» in der Mitte des Feldes mit dem Ball zu treffen versuchen. Nach sechs Minuten wechseln die Mannschaften die Positionen.

In der Kategorie A Knaben holte Eggethof erneut mit gezielten Schüssen und flinken Ausweichmanövern den Wanderpokal. Auch in der Kategorie B holte der letztjährige Gewinner, Roggwil-Freidorf, den Sieg.

Bei den Mädchen erspielte sich Bischofszell in der Kategorie A den ersten Rang. In der Kategorie B holte Neukirch-Egnach den Wanderpokal. Die Siegerinnen vom letzten Jahr, die Mädchenriege Hefenhofen, mussten sich dieses Mal mit dem zweiten Platz zufrieden geben.

Für das leibliche Wohl und die Infrastruktur sorgte bereits zum zweiten Mal in Folge die Damenriege Roggwil. Sie sprang ein, weil sich sonst niemand um den Anlass bewarb. «Wir konnten die Unterlagen vom letzten Jahr ja einfach aus der Schublade nehmen», freute sich OK-Präsidentin Janine Hersche.

Für den Turnierverantwortlichen Beat Ammann war das der letzte Anlass in seiner Funktion. Nach acht Jahren übergibt er an seine Nachfolger Ignaz Gross und Sepp Sutter – mit einem weinenden und einem lachenden Auge, wie Ammann sagt: «Wenn man so gute Typen gefunden hat, die weitermachen, hört man gerne auf».

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