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Bevölkerung wird in die Wappenfindung eingebunden

Romanshorn/Salmsach – Sechs Arbeitsgruppen befassen sich seit einigen Monaten intensiv mit der Prüfung zur Vereinigung von Romanshorn und Salmsach. Die Arbeitsgruppe Kultur, Freizeit, Vereine, Gesellschaft, Name, Wappen und Bürgergemeinden hat an der Sitzung vom 8. November eine erste Vorausauswahl für ein künftiges gemeinsames Wappen getroffen. Die Bevölkerung soll in den Wappenfindungsprozess einbezogen werden.

Falls die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger in gut einem Jahr der Fusion zwischen Romanshorn und Salmsach zustimmen, so gehen die bestehenden Wappen nicht verloren. «Die heute gültigen Wappen werden als Ortswappen für Salmsach beziehungsweise als Stadt-wappen für Romanshorn auf jeden Fall erhalten bleiben», betont Heraldiker Rolf Kälin. Für eine allfällige neue Gemeinde muss ein neues Wappen kreiert werden. Dieses soll wenn immer möglich einen Kontrapunkt an Symbolik zu den beiden bestehenden Wappen setzen.

Damit können nach Rolf Kälin auch Duplizierungen von Wappensymbolen vermieden werden. Es sei weniger von Bedeutung, was die ehemaligen Gemeinden bisher in ihren Wappen geführt haben. «Viel wichtiger ist es, die Gemeinsamkeiten, welche die beiden fusionswilligen Gemeinden verbinden, zu eruieren.» Aus den von der Arbeitsgruppe festgehaltenen Gemeinsamkeiten hat der renommierte Heraldiker Rolf Kälin eine Reihe von Vorschlägen ausgearbeitet. Gemeinsam ist den vorgeschlagenen Wappen der grosse Bezug zu Wasser, Wellen, Bodensee und Schifffahrt.

Projektgruppe will Auswahl vorlegen
An der Sitzung vom 8. November hat die Arbeitsgruppe Kultur, Freizeit, Vereine, Ge-sellschaft, Name, Wappen und Bürgergemeinden unter der Leitung der Gemeinderäte Mirjam Steigmeier (Salmsach) und Peter Höltschi (Romanshorn) eine erste Vorauswahl getroffen. Die von der Arbeitsgruppe getroffene Vorauswahl soll in einer zweiten Phase auch der Bevölkerung zur Begutachtung und Beurteilung vorgelegt werden. Noch ist offen, welche In-strumente für die Auswertung der aus der Bevölkerung eingegangenen Rückmeldungen ein-gesetzt werden. «Wir werden das an einer unserer nächsten Sitzungen festlegen», betont Projektleiter Jean-Claude Kleiner von der OBT AG St. Gallen auch der mögliche Namen für eine allfällige neue Gemeinde gefunden werden. Denn sowohl das Wappen wie auch der Name einer allfälligen fusionierten Gemeinde sollen bereits vor der finalen Abstimmung vom November 2013 bestimmt sein.

Günstige Ausgangslage Detaillierte Finanzanalysen haben ergeben, dass die Ausgangslage für eine Fusion in finan-zieller Hinsicht günstig ist. Über die entsprechenden Ergebnisse ist bereits anfangs Septem-ber informiert worden.

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