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Konstanzer K9

Konstanz – Das Programm im Konstanzer K9.

Grachmusikoff – «Blues, Balladen & Fun»
Freitag, 23. November
Beginn: 21 Uhr

Das Grachmusikoff Trio steht nun schon im 34ten Jahr und spielt nach wie vor diese aufregende Mixtur aus Blues, Balladen und Polka, mit der die Kapelle berühmt wurde. Aufgefrischt durch Reggae und Rock, durch rasende Bongowirbel oder filigrane Doppelzungenstösse auf der Querflöte.

Tiefschürfende schwäbische Lieder über «Ebbes» oder «Nix» konkurrieren mit amerikanischem Hootschie-Gootschie-Blues oder einer plötzlich reingeworfenen Schnulze von Freddy Quinn. Und dann tauchen natürlich auch die alten Lieder von Schwoissfuass auf.

Das Trio mit den geborenen Schussenriedern Alex und Georg Köberlein sowie Hansi Fink singen und spielen nicht nur Lieder, sondern sie erzählen Geschichten und Geschichte.

Dabei mutiert manche Ansage zur musikalisch-kabarettistischen Nummer. Sie gehen ihren Weg als die einzige überlebende südschwäbische Kult-Kapelle aus den Siebziger Jahren. Eine oberschwäbische Band, die alle Moden und Stile generös überlebte. Fünfzehn Alben und eine DVD wurden seit 1979 veröffentlicht. Unzählige TV-Auftritte «pflastern» den langen Weg.

Die Kapelle lebt – behaupten die Sechzigjährigen. Und einzelne Zuhörer flüstern: «Sie sind wie guter, alter Wein».

Grachmusikoff TRIO– das sind: Georg Köberlein (Gesang, Gitarre, Percussion, Keyboard und Posaune), Hansi Fink (Gitarre, Akkordeon, Saxofon u. Gesang), Alexander Köberlein (Gesang, Saxofon, Flöte, Ukulele und Keyboard).
 
Stars und Sternchen der Konstanzer Puppenbühne
Samstag, 24. November
Beginn: 15 Uhr und 16.15 Uhr
«Salz ist mehr als Gold»
Die alte englische Legende aus dem Anfang des 12.Jahrhunderts von der Liebesprobe dreier Königstöchter wird von der Konstanzer Puppenbühne in der klassischen Märchenvariante von Stepan Zavrel präsentiert.
 
Und zwar mit allem, was zu einer solchen Geschichte gehört: ausser dem verblendeten König und den drei Prinzessinnen; Anastasia, Ivanka und Liduschka sind zu erleben, ein sprechender Vogel, ein magischer Kräutersud, finstere Räuber, ein schweres Gewitter, Marzipanwürste und natürlich Salz. Simon Weiland wird die Geschichte musikalisch umrahmen und als Erzähler bereichern.
 
Wiglaf Droste Liest aus: «Sprichst Du noch oder kommunizierst Du schon?»
Sonntag, 25. November
Beginn: 20 Uhr
 
Wiglaf Droste, 1961 in Herford/ Westfalen geboren, lebt in Berlin oder auf Reisen, schreibt für den Funk, die FR und die SZ, gibt gemeinsam mit Meisterkoch Vincent Klink die kulinarische Kampfschrift Häuptling eigener Herd heraus, darf mit einem berühmten Essener Jazz-Trio als Sänger Platten aufnehmen, leiht seine Stimme auf Hörbüchern verehrten Kollegen wie Voltaire, Dashiell Hammett, Volker Kriegel, Peter Hacks, Kinky Friedman und James Krüss und kolumniert immer freitags auf der Wahrheitseite der taz, wo er für die Schönheit des Lebens ebenso treffende Worte findet wie für den Zustand der Welt und ihrer medienmutantischen Bewohner. Für seine harsche, polemische, liebevoll wortschöpferische und lyrische Sprache wurde Wiglaf Droste 2003 mit dem Ben Witter-Preis und 2005 mit dem Annette von Droste-Hülshoff-Preis ausgezeichnet.
 

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