/// Rubrik: Artikel

Nach Kirchen-Knatsch: Jetzt zahlt Gemeinde

Kreuzlingen – Der «Knatsch in der Kirche», wie wir im Juni titelten, wurde mittlerweile mit einer umfassenden Vereinbarung, die alle Beteiligten unterzeichneten, beendet. Vorsteherschaftspräsident Thomas Gisler wird die Erklärung an der katholischen Budgetgemeinde am 28. November öffentlich vorlesen.

Aus dem Schreiben geht hervor, dass das Arbeitsverhältnis zwischen den ehemaligen Mitarbeiterinnen Birgit Castioni und Ivana Walser sowie der Kirchgemeinde einvernehmlich aufgelöst wurde. Wortwörtlich heisst es: «Die Unterzeichneten legen wert auf die Feststellung, dass sie in den letzten Jahren gut zusammen gearbeitet haben.» Die Kirchgemeinde betont, dass sie den beiden Frauen «nie Verfehlungen vorgeworfen hat und sich diese auch keine haben zu Schulden kommen lassen». Es sei aber zu «Meinungsverschiedenheiten über die Art und Weise der Arbeitsausführung gekommen», welche sich als «unüberbrückbar erwiesen haben». Dass es auch zu persönlichen Verletzungen bei den Beteiligten gekommen sei, bedauern die Unterzeichner.Die beste Lösung sei es nun, allen Beteiligten einen Neuanfang zu ermöglichen, heisst es im Schreiben weiter. Und: Ohne Anerkennung einer Rechtspflicht hat sich die Kirchgemeinde bereit erklärt, Castioni und Walser im Sinne einer finanziellen Überbrückungshilfe während maximal sechs bzw. acht Monaten die Differenz zwischen der Arbeitslosenentschädigung und dem letzten Monatsgehalt auszugleichen.

Die Erklärung schliesst versöhnlich: «Die Kirchgemeinde dankt Birgit Castioni und Ivana Walser für deren grosses berufliches Engagement (…) und wünscht ihnen für die weitere berufliche wie persönliche Zukunft alles Gute.»    

Share Button

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.