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Erdiger Blues der richtig unter die Haut geht

Scherzingen – Am Samstag, 1. Dezember, kommt die Al Jones Bluesband nach fünf Jahren zurück ins Bäckerstübli Scherzingen.

Seit 25 Jahren ist Al Jones in Deutschland und in Europa das Mass aller Dinge, wenn es um R&B geht. Mit allen Grossen hat die Band zusammengearbeitet: B.B.

King, Johnny Winter, Champion Jack Dupree, Willie Mabon, Tommy Tucker, Louisiana Red. Konzerte,Tourneen und Festivals. Die amerikanische Fachzeitung «Livin` Blues» hat Al Jones und seiner Band schon vor Jahren bestätigt, dass es ausserhalb der Vereinigten Staaten nichts Vergleichbares gibt. Al Jones ist unbestritten ein Top Act in Sachen R&B. Wobei sich der Bandleader zunehmend scheut, seine Musik über Begriffe zu definieren.
 
«Es gibt zu viele Missverständnisse», sagt er. Zu viele Missverständnisse um Begriffe wie «Blues» beispielsweise. Um das Wesen der zwölf Takte und drei Akkorde. AJones: «Es geht natürlich nicht um Takte und Akkorde. Es geht, wie immer in der Musik, um Qualitäten, für die es keine Worte gibt.» Der Groove der Band, der eine Ton, der bis ins Mark geht, die Textzeile, die alles erklärt, was man schon immer sagen wollte. Sicher ist, dass es im Grunde keine Rolle spielt, wie das Kind heisst. Er nennt es R&B, er nennt es auch Blues, weil seine Wurzeln, die ersten wesentlichen Impulse in dieser Musik liegen. Weil das seiner Musik zugrunde liegende Gefühl Blues ist. Das hindert ihn aber nicht daran, sich immer wieder und immer mehr von seinen Vorbildern und den Erwartungen in seine Musik zu lösen. Das hindert ihn nicht daran, neues, überraschend anderes, Material zu schreiben und neue Einflüsse mit alten Erfahrungen zu mischen. Nervös, druckvoll, wuchtig. Die Zeit ist reif für den rough mix der neuen Al Jones Band.

Das Konzert beginnt um 21 Uhr.
 

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