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­­­­Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Egnach

Egnach – Meldungen aus der Gemeinderat Egnach.

Auftrag zum Sparsamen Umgang mit Land
Egnach – Auf 1. Januar 2013 wird das neue, revidierte Planungs- und Baugesetz des Kantons Thurgau in Kraft gesetzt. Das wird auch für die Gemeinde Egnach zu Veränderungen führen. Der Gemeinderat hat entschieden, das Baureglement zu revidieren. Er will die Revision im kommenden Jahr umsetzen, um von den Vorteilen möglichst bald profitieren zu können.

Mit der Inkraftsetzung des revidierten Planungs- und Baugesetzes (PBG) für den Kanton Thurgau entstehen planungs- und baurechtliche Chancen für die Gemeinden. Ein ganz wichtiges Anliegen im neuen PBG ist der haushälterische Umgang mit Land und Ressourcen. Das kann durch höheres Bauen oder eine optimalere Ausnutzung vorgenommen werden. Anstelle der Ausnützungsziffer (AZ) wird eine Geschossflächenziffer (GFZ) eingeführt. Für die Erarbeitung zur Teilrevision des Baureglements hat der Gemeinderat bereits ein Konzept mit den wichtigsten Anliegen erarbeitet. So sind die Zonen, die Gestaltung in verschiedenen Zonen, die Ausnützung oder auch Kompetenzen neu zu beurteilen.

«Offene Probleme» Ortsplanung
Aus der Ortsplanung 2004 wurden neben der eigentlichen Planung auch «Offene Probleme» umschrieben. In den letzten Jahren sind ein Teil der offenen Punkte behandelt worden. Insbesondere die Überprüfung der Sondernutzungspläne auf ihre Notwendigkeit ist noch durchzuführen.
Baukommission erhielt den Auftrag

Der Gemeinderat hat die Baukommission in Zusammenarbeit mit der Bauverwaltung mit der Revision und den Überarbeitungsarbeiten beauftragt. Die Arbeit wird sofort angegangen. Der provisorische Zeitplan sieht vor, an der Gemeindeversammlung im Dezember über die Revision des Baureglements der Gemeinde Egnach abzustimmen. Nach Bedarf werden externe Fachleute beigezogen.

Kurzmeldungen:
Einziges Kino im Oberthurgau
Seit 1920 wird in Romanshorn ein Kino geführt. Der Verein «Feines Kino Romanshorn» wird das Kino auf Anfang 2013 auf den Namen Kino Roxy umbenennen. Gleichzeitig mit der Namensänderung stehen durch die notwendige Digitalisierung hohe Investitionen an. Neben dem Beitrag der Standortgemeinde Romanshorn und dem Kulturamt des Kantons Thurgau wurden die Nachbargemeinden eingeladen, einen einmaligen Beitrag in der Höhe von 45 Rappen pro Einwohner beizutragen. Der Kulturkommission und dem Gemeinderat ist die Erhaltung des Kinos ein Anliegen. Es wurde ein einmaliger Beitrag in der Höhe von 2‘000 Franken bewilligt.
 
Tempo 30-Zonen
Das Verkehrskonzept Egnach sieht vor, nördlich der Romanshornerstrasse flächendeckend, ohne Bucherstrasse, Tempo 30-Zonen umzusetzen. Aufgrund einer Petition wurde das Gebiet Kehlhof-, Seewiesen- und Mooswiesenstrasse vorgezogen. Die Wälli AG Ingenieure haben im Auftrag des Gemeinderates ein Vorprojekt ausgearbeitet. Am Samstag, 15. Dezember 2012 um 10.00 Uhr wird das Projekt der Öffentlichkeit im Restaurant Sternen in Egnach vorgestellt und diskutiert. Mit der Genehmigung des Kantons soll es im Anschluss öffentlich aufgelegt werden.
 
Der Gemeinderat nimmt Kenntnis
· von der neuen Partnerschaft der Senio-Care, Alterspflegeheim Seerose, mit Waterland
· von der Einwohnerzahl per Ende Oktober 2012: 4‘299 (-3)
· Von der Überweisung der Hälfte der Baukosten in der Höhe von CHF 231‘366.25 für das Flachufer Wiedehorn  durch den Kanton Thurgau.
· Vom Spatenstich für den Umbau des Alterswohnheims Neukirch-Egnach. Der Gemeinderat wünscht eine erfolgreiche und unfallfreie Bauzeit.
· Von der Krönung von Roland Kauderer. Olmishausen, Öpfelfarm, zum Culinarium König 2013. Der Gemeinderat gratuliert herzlich. Morgen Freitag, 30. November um 17.00 Uhr findet in der Rietzelg ein öffentlicher Apéro statt

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