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Neues Herzstück für’s Spital

Münsterlingen – Das Kantonsspital Münsterlingen feierte den Spatenstich seines neuen, rund 79 Mio. Franken teuren Neubaus. Hier stehen ab 2015 neue Operationssäle, eine Intensivstation und medizinische Ambulatorien von Chirurgie, Orthopädie und Anästhesie sowie eine Zentralsterilisation bereit.

«Mein Eindruck: ausgezeichnet», lobte Regierungsrat Dr. Jakob Stark am Spatenstich. Der Chef des kantonalen Bauamts hob dabei besonders die gute Zusammenarbeit zwischen Bauherrschaft sowie Architekten und Generalunternehmung hervor und blickte optimistisch in die Zukunft: «Am Ende werden beide Seiten zufrieden sein.» Auch Robert Fürer, Verwaltungsratspräsident der Spital Thurgau AG, würdigte die «ausgezeichnete Zusammenarbeit» und dankte im Namen aller Mitarbeitenden des Kantonsspitals.

Dr. Thomas Neff, Chefarzt am Kantonsspital, wies auf die Bedeutung des Erweiterungsbaus hin: «Nun können wir in die Zukunft wachsen.» Die Platzverhältnisse seien heute sehr beengt und eben darum, und angesichts der heutigen Herausforderungen, werde der Neubau auch bei den Mitarbeitern sehr begrüsst. «Damit bleibt das Spital konkurrenzfähig und attraktiv in einem wachsenden Gesundheitsmarkt», sagte Neff. Er blicke «erwartungsvoll und enthusiastisch» in die Zukunft. Auch Dr. Daniel Scheiffele, Chef der mit der Generalunternehmung beauftragten Steiner AG, sprach seinen Dank aus und sagte: «Ich als Thurgauer bin stolz darauf, dass wir das leisten dürfen.»

Der Neubau gilt als das neue Herzstück des Spitals Münsterlingen. Finanziert wird das rund 79 Mio. Franken teure Projekt zu einem Drittel vom Kanton und zu zwei Dritteln von der Spital Thurgau AG.  Die neuen Räumlichkeiten entsprechen den neusten Anforderungen und schaffen zudem kürzere Wege. In den frei werdenden Räumen des Obergeschosses des Behandlungstraktes werden, wenn Operationssäle und Intensivstation in den Neubau gezogen sind, die Abteilungen der medizinischen Diagnostik, der Tagesklinik und der Urologie mit möglichst kleinen Eingriffen untergebracht. Die Gebärabteilung befindet sich auch dort, soll aber vorgängig saniert werden.    

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