/// Rubrik: Stadtleben | Topaktuell

Gewerbler sind weiterhin gefragt

Kreuzlingen – Die Genossenschafter der Gewa Kreuzlingen trafen sich am Dienstag zur Generalversammlung. Wie lief die Messe 2011, was hat sie dieses Jahr zu bieten und ist eine Besuchermesse noch zeitgemäss? Solche Fragen stellte sich der Vorstand und hofft noch immer auf mehr Unterstützung vom lokalen Gewerbe.

Messeleiterin Renate Giger, Präsident Werner Meister (hinten) und Vizepräsident Hansjörg Schoop. (Bild: kb)

Messeleiterin Renate Giger, Präsident Werner Meister (hinten) und Vizepräsident Hansjörg Schoop. (Bild: kb)

Werner Meister, Präsident der Genossenschaft Gewa, blickte zu Beginn der Versammlung auf sein erstes Amts-Jahr zurück. «Es war geprägt von der Planung der Gewa 2013», erklärte er, wobei der Schwerpunkt darin lag, die heimischen Gewerbler zum Mitmachen zu bewegen. «Ein aufwändiger Job.» Doch gebe es ja diesmal den Gewerbler-Treff, der es ermöglicht, sich zu präsentieren und untereinander auszutauschen. Dennoch gehen die Anmeldungen aus Kreuzlingen zurück.
Aufgrund eines finanziellen Rückschlags nach der letzten Gewa, die Meister trotzdem als «die Beste» bezeichnete, sind in diesem Jahr Einsparungen u. a. im Bereich Technik vonnöten. Beim Blick in die Zukunft ist sich der Präsident sicher: «Es gibt Punkte, die wir hinterfragen sollten.» Die Anforderungen an eine Besuchermesse seien gestiegen – gerade im heutigen Zeitalter, in dem man sich vollumfänglich im Internet über jegliche Produkte und Dienstleistungen informieren kann.

Gewerbler sollen unterstützen
125 Aussteller haben sich bisher für die Kreuzlinger Seite angemeldet. 54 Prozent davon kommen aus dem Bezirk Kreuzlingen, 2011 waren es noch 58 Prozent. Messeleiterin Renate Giger hofft, wenigstens eine Ausstellerzahl von 150 zu erreichen. Während die Zahl aus dem Kanton Thurgau gestiegen ist, was auch auf die gute Werbung zurückzuführen sei, so Giger, ist die Zahl aus der übrigen Schweiz gesunken.
Gewa hat viel zu bieten

Der Ausblick auf die kommende Gewa zeigte aber erneut, dass die Besucher sich auf interessante Ausstellungen und ein attraktives Rahmenprogramm freuen können. In den drei Hallen auf Schweizer Seite präsentieren sich Aussteller zu Themen wie z. B. Dienstleistungen, Wohnen und Bauen, Mobilität, Gesundheit, Lifestyle und mehr. Gastregion ist diesmal die Lenzerheide. In der Halle 2 bewirtet erstmals nur ein Caterer, nämlich Ars in Vitro, die Gäste. Hier gibt es zudem täglich Modenschauen zu sehen und Bands zu hören. Auch der neue Bereich «Swissness – Swiss Made» wird hier zu finden sein. Weitere Infos zum Programm, zu den Ausstellern sowie zu den geänderten Öffnungszeiten sind unter www.gewa-messe.com zu finden.

Rechnung schliesst gut ab
Renate Giger präsentierte den anwesenden Genossenschaftern zudem die Jahresrechnung 2011/2012. «Es war ein Gewa-Zwischenjahr, da hat es nicht viele Bewegungen gegeben», erklärte sie. Der Totalaufwand von 13340 Franken wurde durch Rückstellungen gedeckt. Das Budget 2013 rechnet mit Einnahmen von 357900 Franken und sieht einen Totalaufwand von 345320 Franken vor. Die Rechnung wurde einstimmig angenommen.

Zum Schluss lag es dem Präsidenten nochmals am Herzen, einen Aufruf ans lokale Gewerbe zu starten. «Wir sind auf die Unterstützung angewiesen.» Das müsse ja nicht unbedingt ein Messestand sein, man könne sich auch mit dem Sponsoring einer Band gerne noch beteiligen.

Share Button

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.