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HSCK-Topscorer Schramm wechselt in die NLA

Handball – Jetzt ist es definitiv: Peter Schramm, der Topscorer des 1.-Liga-Leaders HSC Kreuzlingen, wechselt auf die nächsten Saison hin zum NLA-Club HC Kriens-Luzern. Der 22-jährige Rückraumspieler unterschrieb beim aktuellen Tabellenvierten eine Zweijahresvertrag. (Text: Markus Rutishauser)

Der Topscorer des HSCK, Peter Schramm, wechselt zum NLA-Club HC Kriens-Luzern. (Bild: zvg)

Der Topscorer des HSCK, Peter Schramm, wechselt zum NLA-Club HC Kriens-Luzern. (Bild: zvg)

Die Qualitäten des ehemaligen deutschen Junioren-Nationalspielers ist den Scouts der Schweizer NLA-Vereine nicht verborgen geblieben. Wie im Vorjahr führt Schramm die Torschützenliste der 1.-Liga-Gruppe 1 an. Kein Spieler in den obersten drei Spielklassen hat mehr Feldtore erzielt als der 22-jährige Rechtshänder. Entsprechend weit oben stand der Kreuzlinger Shooter in den Notizbüchern der Topvereine. Jetzt hat sich der deutsche Modellathlet (1,95 Meter gross, 94 Kilogramm schwer) für ein Angebot entschieden. Dort trifft er auf seinen Landsmann Heiko Grimm, der seine Spielerkarriere am Ende der laufenden Saison bei Pfadi Winterthur beendet und dann das Traineramt bei den Innerschweizern übernimmt.

Mit dem Zuzug Schramms hat der HC Kriens-Luzern die Position im linken Rückraum doppelt besetzt. Bereits vor einigen Tagen wurde der Zuzug des Schweizer Nachwuchs-Internationalen Luca Spengler (20) besiegelt. Spengler erhielt eben ein weiteres Aufgebot ins A-Nationalteam, das am Wochenende gegen Deutschland testet.

Obschon Peter Schramm noch einen laufenden Vertrag besitzt, wollte der HSC Kreuzlingen seinem Topscorer bei dessen sportlicher Weiterentwicklung keine Steine in den Weg legen und hat dem Transfer zugestimmt. «Wir freuen uns für Peter Schramm, dass er bei Kriens einen weiteren Schritt machen kann und trauen ihm absolut zu, dass er sich auch in der höchsten Spielklasse durchsetzt,» betont HSCK-Präsident Patrick Müller. Den Abgang ihres Topscorers wollen die Kreuzlinger äquivalent zu kompensieren versuchen. Müller weiter: «Wir sind bereits in Kontakt mit einigen interessanten Spielern, die in der gleichen Spielklasse oder sogar höherklassig gespielt haben.» Zudem will man bei den Grenzstädtern mittelfristig vermehrt auf den eigenen talentierten Nachwuchs setzen.

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