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HSCK-Frauen spielen um einen NLB-Platz

Handball – Dank des eigenen 26:25-Auswärtssieges und der Schützenhilfe aus Basel haben sich die Frauen des HSC Kreuzlingen gleich in ihrer ersten 1.-Liga-Saison die Qualifikation für die Barragespiele um einen Platz in der Nationalliga B. (Text: mru/stw)

Konzentriert bereitete sich die Lüttin-Truppe auf das Spitzenspiel beim Tabellendritten Handball Langnau vor und die Anspannung in den Gesichtern war unübersehbar. Bereits im ersten Angriff gingen die HSC-Frauen in Führung doch wenig später musste man den Ausgleich hinnehmen. Bezeichnenderweise aus der Mitteposition, was sich im ganzen Spiel immer wieder wiederholen würde. Nach sieben Minuten lautete der Zwischenstand 4:1 für die Thurgauerinnen und die mitgereisten Anhänger hofften natürlich, dass das so weiter gehen würde. Doch etliche ungezwungene Fehler verhinderten ein weiteres Absetzen vom Gegner.

(Bild: pixelio)

(Bild: pixelio)

Torhüterin Nadine Stein war es zu verdanken, dass die Gastgeberinnen keinen Profit daraus ziehen und den HSCK überflügeln konnten. So pendelte sich der Vorsprung der Hafenstädterinnen bei  zwei bis drei Toren ein. Während einer Strafe gegen die Einheimischen konnten sie den Vorsprung dann weiter ausbauen. In der 25. Minute lautete der Spielstand 13:8 für den HSCK und hätte bedeutend höher ausfallen müssen, wenn nicht innerhalb kürzester Zeit drei sogenannt 100-prozentige Torchancen ausgelassen worden wären. So musste man einerseits drei Gegentreffer in Folge hinnehmen, konnte aber anderseits mit drei schönen Toren den vielversprechenden 16:11-Halbzeitstand realisieren.

Berner Temposteigerung
Nach der Pause drückten die Emmentalerinnen aufs Tempo und setzten die Gäste vom Bodensee mächtig unter Druck. Die Folge waren einige Strafen gegen den HSCK und der Ausgleich in der 41. Minute. Die kurze Deckung auf Manuela Flütsch hatte zur Folge, dass die mit dahin mit sieben Treffern erfolgreichste HSCK-Torschützin auf die Kreisposition wechselte und der Angriff neu strukturiert werden musste. Die ehemalige Nationalspielerin Caroline Mierzwa und die wurfgewaltige Lena Ettwein übernahmen nun vermehrt die Verantwortung. Zusätzlich Spannung kam nach 49 und 53 Spielminuten auf, als zwei HSC-Mädels nach ihrer dritten persönliche Zeitstrafen definitiv aus dem Spiel verbannt wurden. Die eingewechselte Torfrau Regula Brüschweiler entschärfte nun ihrerseits mit starken Paraden die brenzlige Situation und das Heimteam schaffte bis zur letzten Spielminute keinen Treffer mehr. Gekonnt verwaltete der HSC die letzten zwei Minuten und der 25:26-Anschlusstreffer blieb Resultatkosmetik.

Damit steht der zweite Platz hinter dem souveränen Gruppensieger und Direktaufsteiger LK Zug schon zwei Runden vor Schluss fest. Die Kreuzlingerinnen bestreiten damit voraussichtlich in der zweiten April-Hälfte die Barragespiele gegen den Zweitletzten der Nationalliga B, der HC Malters oder STV Willisau heissen dürfte.

Langnau – Kreuzlingen 25:26 (11:16)

Kreuzlingen: Stein/Brüschweiler;  Bailon, Singer, Ettwein, C. Flütsch, M. Flütsch, Weidmann, Mierzwa, Stahl, Veit, Gröschel.

Bemerkungen: Kreuzlingen ohne Kolotuschkin, Limoncelli, Prell, Quickenstedt, Klein, Bergenhenegouwen und Krauss (alle verletzt oder abwesend).

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