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Zweiter Anlauf soll erfolgreicher sein!

Handball – Zum zweiten Mal in Folge haben sich die Handballer des HSC Kreuzlingen als Sieger der 1.-Liga-Gruppe 1 für die Aufstiegsrunde zur Nationalliga B qualifiziert. Nachdem im ersten Anlauf nicht das Optimum herausgeholt werden konnte, wollen es die Rot-Weissen in der fünf Partien umfassenden Finalissima 2013 besser machen. Zwei der sechs Mannschaften steigen in die zweithöchste Spielklasse auf. Die erste Partie bestreiten die Grenzstädter am kommenden Sonntag beim STV Baden. (Text: Markus Rutishauser)

(Bild: archiv)

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Die Kreuzlinger nehmen die Erfahrungen mit, welche sie in der letztjährigen Aufstiegsrunde gemacht haben. Die erstmalige Promotion in die NLB wäre schon letztes Jahr möglich gewesen. Neben je einem Sieg und einem Remis resultierten drei Niederlagen mit maximal drei Treffern Differenz. In der entscheidenden Meisterschaftsphase konnte der HSCK nicht mehr ganz an die starken Leistungen während der regulären Saison anknüpfen. Das Trainerduo Alexander Mierzwa und Frank Schädler hat deshalb den Formaufbau angepasst. Zudem hat das Kollektiv in der aktuellen Spielzeit an defensiver Stabilität und offensiver Durchschlagskraft gewonnen. So haben die Kreuzlinger mit 719 Toren so oft getroffen, wie kein anderes Team in der Liga. Und auch die Defensivabteilung zählt zu den sattelfestesten aller 36 Erstligisten.

Auf dem Papier steigt der HSC Kreuzlingen als einer der meistgenannten Anwärter auf eines der beiden NLB-Tickets ins Rennen. Vom vorhandenen Potenzial her ist den Hafenstädtern der Aufstieg zuzutrauen. Allerdings müssen sie ihre Möglichkeiten auch ausschöpfen. In der Finalrunde gibt es keine einfachen Gegner mehr und die meisten Spiele verlaufen auf Messers Schneide, weshalb der HSCK solche Schwächeperioden wie zuletzt immer wieder gesehen tunlichst vermeiden sollte. Grundsätzlich haben es die Rot-Weissen selber in der Hand, denn ausser Reichweite wird keiner der fünf anderen Finalisten liegen.

Im Vorfeld einen Favoriten auszumachen ist schwierig. Oftmals entscheidet die Tagesform. Die beiden besten Teams der Gruppe 1 (Kreuzlingen und Fides St. Gallen) werden allerdings regelmässig zum engeren Kreis der Anwärter auf einen der beiden Spitzenplätze gezählt. Gelingt es dem HSCK, seine bereits elf Spiele währende Ungeschlagenheit in eigener Halle auch auf die Aufstiegsrunde auszuweiten, wäre dies ein grosser Schritt in Richtung Nationalliga. Als Gruppensieger darf der HSCK gleich dreimal mit dem begeisterungsfähigen Heimpublikum im Rücken antreten. Dann würde ein Auswärtssieg (in Baden oder Willisau) wohl bereits zum Erreichen des Ziels ausreichen. Und das Trainerduo Mierzwa/Schädler hätte seine bei Amtsamtritt gemachte Vorgabe erfüllt: Den NLB-Aufstieg innerhalb von drei Saisons unter ihrer Führung.

Die Aufstiegsspiele des HSC Kreuzlingen:
– Sonntag, 7. April, 16.30 Uhr: STV Baden – HSC Kreuzlingen (Aue-Halle)
– Samstag, 20. April, 20.15 Uhr: HSC Kreuzlingen – TV Birsfelden (Sporthalle Egelsee)
– Samstag, 27. April, 19 Uhr: HSC Kreuzlingen – SV Fides St. Gallen (Sporthalle Egelsee)
– Samstag, 4. Mai, 19.30 Uhr: STV Willisau – HSC Kreuzlingen (BBZ Willisau)
– Samstag, 11. Mai, 19 Uhr: HSC Kreuzlingen – HSG Leimental (Sporthalle Egelsee)

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