/// Rubrik: Kultur | Topaktuell

«Die Musik ist wie ein Freund»

Kreuzlingen – «Music is her Boyfriend» – das sind die beiden Kreuzlingerinnen Abby und Naomi. Seit Februar 2011 machen sie gemeinsam Musik und verzaubern das Publikum allein mit der Gitarre, dem Piano – und natürlich ihren Stimmen. Ihre selbstgeschriebenen Songs handeln vom Leben, von der Liebe und von Träumen. «Es geht um watteweiches Glücksgefühl und scharfkantiges Herzeleid», erzählen die beiden Singer/Songwriterinnen, die bereits viele Konzerte in Deutschland, der Schweiz, Frankreich und dem Kosovo gespielt haben.

Naomi und Abby alias Music is her Boyfriend. (Bild: zvg)

Naomi und Abby alias Music is her Boyfriend. (Bild: zvg)

Nun haben sie es gewagt und sich beim MyCokeMusik Soundcheck angemeldet, ein Contest, der als Sprungbrett für junge, ambitionierte Künstler in der Schweizer Musikszene gilt. Die Jury wählte «Music is her Boyfriend» unter die Top-Zwölf – nun hoffen sie auf zahlreiche Stimmen aus dem Publikum, um das Finale zu erreichen. Im Interview mit der KreuzlingerZeitung erzählen die beiden Musikerinnen von ihren Anfängen als Duo, von Chancen und Zukunftsmelodien.

KreuzlingerZeitung: Wie fing damals alles an?
Naomi&Abby: «Music is her Boyfriend» wurde ursprünglich für den Bandcontest «Open See» in Konstanz gegründet. Abby hatte schonmal mit ihrer ehemaligen Band teilgenommen – aber ohne Erfolg. Dann, 2011, wollte sie es schaffen, hatte aber keine Band mehr. Naomi war die einzige gute Musikerin in der Umgebung, die zu ihr passte. Wir trafen uns also zum Kaffee und Abby erzählte von ihrer Idee. Wir waren beide begeistert und haben lange nach einem passenden Namen für uns gesucht.

Und wie seid ihr auf «Music is her Boyfriend» gekommen?
Wir haben uns gefragt, was die Musik für uns bedeutet und haben festgestellt, dass sie uns erfüllt, glücklich macht und daher wie ein Freund ist, der einen immer begleitet. Dann hatten wir einen Namen, aber auch nur noch drei Tage Zeit, um drei Songs zu schreiben, sie zusammen einzuspielen und aufzunehmen, um bei «Open See» mitmachen zu können. Tatsächlich haben wir unser Ziel erreicht. Wir haben den Contest gewonnen und durften vor 3000 Leuten spielen.

Wenn ihr eure Musik in drei Worten beschreiben müsstet, welche wären dies?
Schöne, eingängige Melodien.

Ihr schreibt eure Songs selbst, habt schon zahlreiche Konzerte im In- und Ausland gespielt, nun habt ihr euch beim MyCokeMusic Soundcheck angemeldet – zählt er zu den Höhepunkten eurer musikalischen Karriere?
In gewisser Weise, ja. MyCokeMusic gibt uns die Chance bei Produzenten, Labels und Managern in der Schweiz Interesse zu wecken und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Ausserdem konnten wir einen neuen Videoclip drehen und an einem Fotoshooting teilnehmen.

Angenommen ihr gewinnt. Welche Chance würde das für euch bedeuten?
Es würde uns als Band einen grossen Schritt weiter voran bringen. Wir würden auf jeden Fall unser Album in einem professionellen Studio aufnehmen, neue Instrumente kaufen und unsere Reisen finanzieren können.

Neben euch sind noch elf weitere Bands im Rennen. Nun liegt es am Publikum, euch ins Finale zu bringen. Macht mal hier ein bisschen Werbung für euch!
Wir sind die einzige Frauen-Band im gesamten Contest. Wir sind authentisch, machen leidenschaftlich Musik und geben immer 100 Prozent.

Wenn ihr in die Zukunft blickt, auf welchen Bühnen würdet ihr gerne mal stehen?
Es ist nicht essentiell auf welcher Bühne wir stehen. Für uns zählt, dass wir die Menschen mit unserer Musik erreichen, und das am liebsten überall auf der ganzen Welt. Da wir liebend gerne Reisen, sehen wir uns auch weiterhin in den Städten Europas und natürlich auch in der heimeligen Schweiz.

Das Online-Voting läuft noch bis zum 9. April unter www.mycokemusic.ch/soundcheck.

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