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Volleyballmeister steht fest

Volleyball – Nach einer rund siebenmonatigen Saison stehen die besten Volleyballteams des Thurgauer Turnverbandes (TGTV) fest. Wie schon im letzten Jahr schaffte der VBC Pfyn 1 die Titelverteidigung. (Text: Gabi Wüthrich)

Duell um den Sieg in der Kategorie B: Die VBG Müllheim 1 (in rot) gegen den FTV Münsterlingen. (Bild: zvg)

Duell um den Sieg in der Kategorie B: Die VBG Müllheim 1 (in rot) gegen den FTV Münsterlingen. (Bild: zvg)

«Unser Team besteht aus energievollen Girls, die motiviert sind, alles für einander zu geben. Ausserdem probieren wir gerne neue Dinge aus, wie dieses Jahr Yoga», meint Mannschaftsführerin Ramona Keller zum Erfolgsgeheimnis. Zudem hat das um zwei ehemalige Juniorinnen ergänzte Team mit Martin Sprecher einen neuen Trainer gefunden. Auf die neue Saison hin werden wieder zwei Juniorinnen ins Team aufgenommen. Die erfolgreiche Aufbauarbeit zeigt sich auch im souveränen Sieg der Juniorinnen in der Nachwuchskategorie. Diese Mannschaft wird nächstes Jahr in die Wintermeisterschaft einsteigen. Nächstes Ziel ist aber das Ende Mai in Bischofszell stattfindende Kantonalmeisterturnier, an dem die besten Volleyballteams aller Schweizer Turnvereine gegeneinander antreten. «Dort wollen wir Gas geben und den Thurgau ehrenvoll vertreten», gibt Ramona Keller an.

Zweiter Platz für Ermatingen
Erst am letzten Spielabend sicherte sich in der Kategorie A der DTV Ermatingen den zweiten Platz und damit ebenfalls die Teilnahme am Kantonalmeisterturnier. In der Kategorie B schaffte der FTV Münsterlingen nur unwesentlich hinter der VBG Müllheim den sofortigen Wiederaufstieg, während in der Kategorie C der FTV Heimenhofen in zum Teil neuer Besetzung klar vor der TR Sonterswil obenaus schwang.

Umstritten war die Entscheidung dagegen in der Kategorie D, wo sich der DTV Alterswilen und Volley Gachnang-Islikon 2 punktgleich mit dem SVKT Bichelsee auf den ersten drei Rängen klassierten. Die ersten beiden steigen nun dank der besseren Satzverhältnisse in den Direktbegegnungen auf. Das Resultat fiel so eng aus, weil wegen rückläufiger Teilnehmerzahlen erstmals nach dem selben Modus gespielt wurde wie bei den Juniorinnen und Seniorinnen, wo sich der STV Frauenfeld 2 klar den Sieg holte. Dort treffen die Teams nur einmal pro Saison aufeinander, spielen aber auf drei Gewinnsätze.

In den Kategorien A bis C wird derweil in einer Hin- und einer Rückrunde jeweils auf zwei Gewinnsätze gespielt. «Die Spielmodi richten sich nach den Teilnehmerzahlen. Es wäre schön, wenn sich für die nächste Wintermeisterschaft wieder mehr Vereine anmelden würden», hofft Regula Wegmann-Müller, die Wintermeisterschaftsverantwortliche desTGTV. Der VBC Pfyn geht dabei mit gutem Beispiel voran.

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