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Kreuzlingen verliert gegen Muri

Fussball – Nach drei Siegen in Serie hat FC Kreuzlingen gegen den abstiegsgefährdeten FC Muri mit 2:3 verloren. Vor allem die anfällige Verteidigung und ein unsicherer Kreuzlinger Torwart haben zum enttäuschenden Endstand beigetragen.

(Bild: Gaccioli)

(Bild: Gaccioli)

Der FC Kreuzlingen ist vor 240 Zuschauern gut in die Partie gegen den FC Muri gestartet. Schon in den ersten drei Minuten standen die Kreuzlinger Stürmer gefährlich vor dem Tor der Aargauer, wo Nicola Gacesa mit einem satten Schuss aus kurzer Distanz knapp das Tor verfehlt hatte. Die Kreuzlinger Offensive zeigte sich nach dieser ersten verpassten Chance konstant angriffslustig und gingen bereits nach sechs Minuten nach einem tollen Konter durch Bellon in Führung. Muri schien wenig beeindruckt von diesem frühen Führungstreffer zu sein, denn bereits drei Minuten später traf David Studer ebenfalls nach einem Konterangriff zum Anschlusstreffer. Obwohl der Spielstand ausgeglichen war, diktierten die Hafenstädter die ersten 20 Minuten den Spielverlaufs. Immer wieder fiel dabei das gute Zusammenspiel zwischen Mittelfeld und Sturmspitze auf, die zu mancher guten – aber leider verpassten – Chance vor dem Tor der Gäste führte. Muris Goalie Reto Felder verhinderte zusätzlich, dass die Gastgeber den Führungstreffer landen konnte.

Kampfgeist ging verloren
So ein sicherer Wert war Kreuzlingens Torwart Javier Belda nicht. In der 31 Minute wurde Belda nach einem blitzschnell gespielten Angriff von Muri von Stürmer Tafa umrannt – dies, weil der Kreuzlinger Goalie viel zu weit vorne im Strafraum gestanden und diesen Fehler zu spät bemerkt hatte. Tafa konnte den Führungstreffer danach bequem ins leere Tor schieben – Muri führte nun mit 2:1. Der Kreuzlinger Widerstand brach dann nach der 41 Minute mit dem Tor von Nicola Colacino vollends ein. Die letzten Minuten in der ersten Halbzeit drückte vor allem Muri in Richtung gegnerisches Tor, die Kreuzlinger schienen für den Moment ihren Kampfgeist verloren zu haben.
Die Halbzeit-Bilanz zeigt ein Kreuzlinger Problem in diesem Spiel gegen Muri auf: Obwohl die Kreuzlinger mit insgesamt 14 Torschüssen viel öfter zum Abschluss kamen, konnten sie weniger Tore schiessen als der FC Muri, der mit lediglich sechs Torschüssen diese Chancen sehr effizient nutzen konnte.

Weniger Chancen in der zweiten Halbzeit
Im Gegensatz zum sehr attraktiven Fussball, der von den beiden Mannschaften in der ersten Halbzeit gezeigt wurde, wirkte das Spiel in den zweiten 45 Minuten auf beiden Seiten wesentlich unmotivierter. Die Kreuzlinger versuchten zwar, noch offensiver zu spielen, um so den Rückstand wieder gut zu machen, der FC Muri hatte seine Verteidigung mit zwei zusätzlichen Spielern aus dem Mittelfeld aber sehr verstärkt und die Kreuzlinger damit regelrecht auflaufen lassen. Resultat dieser veränderten Aufstellungen: Weniger Torschüsse, dafür auffallend mehr Fouls. Eine grosse Chance verzeichnete der FC Kreuzlingen nur noch in der 51 Minute, wo Nikola Gacesa nach einem Durcheinander im gegnerischen Strafraum an einer herrlichen Parade von Torwart Felder scheiterte. Der FC Muri verpasste den 2:4-Entscheidungstreffer ebenfalls nur um Haaresbreite.

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