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Spiel der Wahrheit

Handball – Nach der Startniederlage beim Mitfavoriten STV Baden geht es für den HSC Kreuzlingen am 2. Spieltag der Aufstiegsrunde zur Nationalliga B bereits um sehr viel. Im Duell gegen den TV Birsfelden ist vom Team des Trainerduos Mierzwa/Schädler an diesem Samstag eine in jeder Hinsicht markante Leistungssteigerung gefordert. Der Anpfiff zum ersten von drei Heimspielen in der Sporthalle Egelsee erfolgt um 20.15 Uhr. (Text: Markus Rutishauser)

Auf Topscorer Peter Schramm wird es auch in diesem Spiel wieder ankommen. (Bild: archiv)

Auf Topscorer Peter Schramm wird es auch in diesem Spiel wieder ankommen. (Bild: archiv)

Die Aufgabe gegen Birsfelden wird für den HSCK allerdings alles andere denn einfach. Das Team von Trainer Thomas Reichmuth ist mit dem Selbstvertrauen von zuletzt sieben Siegen in Serie in die Aufstiegsrunde gestartet. Gleich im Startspiel mussten unsere Gäste vor eigenem Publikum gegen den im Vorfeld eher als Aussenseiter gehandelten STV Willisau allerdings eine unglückliche 29:30-Niederlage einstecken. Den entscheidenden Gegentreffer kassierten die Basler vor 500 Zuschauern in der Schlusssekunde durch einen Penalty, nachdem sie kurz zuvor selbst nur die Torumrandung getroffen hatten. Als beste Schützen des TVB etablierten sich in diesem Startspiel Maximilian Gerbl mit sieben und Pascal Oberli mit fünf Treffern. Dagegen kamen die Topscorer Thierry Sebele (113 Tore in der Gruppenphase) und Luca Engeler (92) noch nicht auf Touren. Klar, dass Birsfelden diese bittere Auftaktniederlage mit einem Auswärtssieg am Bodensee wettmachen und so neue Moral für die restlichen drei Partien tanken möchte.

HSC unter seinen Möglichkeiten
Deutlicher fiel die Niederlage der Kreuzlinger beim entfesselt aufspielenden und sehr abwehrstarken STV Baden aus. Die Hafenstädter fanden beim 22:31 gegen die Aargauer überhaupt nie zu ihrem erfolgreichen Spiel aus der Gruppenphase und liessen sich von der harten Verteidigungsarbeit der Aargauer zu einfach den Schneid abkaufen. In diesem ungeliebten «Sonntagsspiel» passte vor allem offensiv wenig zusammen. Mit gerademal 22 Treffern blieb der HSCK weit unter seinen gewohnten Möglichkeiten, traf er doch in der Regular Season durchschnittlich jewels mehr als 30 Mal pro Spiel ins gegnerische Netz.

In der zweiwöchigen Pause konnten die Trainer und Spieler den missglückten Auftakt analysieren und die nötigen Lehren daraus ziehen. Man darf gespannt sein, wie die Mannschaft auf den missglückten Start reagieren kann. Insgesamt hat die Mannschaft seit dem Startspiel sehr gut trainiert. Der Wille ist offensichtlich, dass sie sich im zweiten Spiel mit einer klaren Leistungssteigerung rehabilitieren möchte. Gegen den TV Birsfelden will der HSCK unter Beweis stellen, dass er im Vorfeld zurecht zum Favoritenkreis im Kampf um eines der beiden NLB-Tickets gezählt wurde. Und zudem wollen die Rot-Weissen auch im 12. Saisonspiel vor heimischem Publikum ihre weisse Weste wahren. Bisher durfte man sich nach Spielschluss immer als Sieger beklatschen lassen – das soll auch gegen Birsfelden so bleiben.

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