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Baubeginn und neue Leitung

Kreuzlingen – Neuigkeiten aus dem Alterszentrum: Mit einem Jahr Verzögerung könnte im August Baubeginn für den Erweiterungsbau des Alterszentrums sein. Die nötigen Landkäufe sind so gut wie abgeschlossen, zum Baugesuch gab’s nur eine Einsprache. Am Montag trat die neue Geschäftsführerin Anna Jäger ihre Stelle an.

Architekt Hubert Bischoff erläutert den Neubau am Modell. Anna Jäger, neue Geschäftsführerin im AZK, hört interessiert zu. (Bild: sb)

Architekt Hubert Bischoff erläutert den Neubau am Modell. Anna Jäger, neue Geschäftsführerin im AZK, hört interessiert zu. (Bild: sb)

«In 50 Jahren redet keiner mehr von einem Jahr Verzögerung. Die Qualität des Baus ist dann entscheidend», kommentierte Carl Ruch, Präsident der Genossenschaft Altersheim und Alterssiedlung Kreuzlingen, anlässlich einer Pressekonferenz am Dienstag. Im Juni letzten Jahres hiess es noch, dass der Bau im Herbst begonnen werde.

Gegen das Baugesuch, welches im November gestellt wurde, gab es eine Einsprache. Diese habe aber «nicht viel Fleisch am Knochen», so Ruch. Man versuche nun zunächst, sich auf gütlichem Wege zu einigen.

In der städtischen Baukommission wurde das Gesuch bereits genehmigt. Zwei Grundstückskäufe für den Streifen Land nördlich des Erweiterungsbaus seien so gut wie unter Dach und Fach. Die Verhandlungen mit Klaus Mähliss, einem der Verkäufer (das andere Stück Land veräussert die Stadt) hätten sich länger hinausgezogen als geplant, so Ruch. «Unser Ziel ist jetzt der Baubeginn im August.»

Was lange währt wird endlich gut: Durch den Landkauf kann der Freiraum zwischen Alt- und Neubau, wo der Demenzgarten entstehen soll, grösser werden. «Fünf bis sechs Meter konnten wir so gen Norden rücken», erklärt Architekt Hubert Bischoff. So erhalten die Zimmer auch mehr Sonne. Wie im Demenzgarten wurde auch bei der Organisation des  Grundrisses darauf geachtet, dass freie Zirkulation möglich ist. Der Neubau biete eine funktionelle und räumlich Vielfalt, so Huber: «Das Wohnen soll Erlebnis sein und Abwechslung bringen», so Huber.

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