/// Rubrik: Stadtleben

Neue Ausrichtung mit neuem Team

Kreuzlingen – Der Verein Offene Jugendarbeit Kreuzlingen weitet seine Arbeit auf die Gemeinde Bottighofen aus. Ab 1. Mai starten zwei neue Jugendarbeiter, ab Juli ist das Team mit einer Mitarbeiterin zu dritt.

Der neue Jugendarbeiter Tobias Mahlbacher (r.) mit Kassier Urs Siegfried und Präsidentin Barbara Rossbacher in der Gartensitzecke des Jugis. (Bild: sb)

Der neue Jugendarbeiter Tobias Mahlbacher (r.) mit Kassier Urs Siegfried und Präsidentin Barbara Rossbacher in der Gartensitzecke des Jugis. (Bild: sb)

Hinter dem Verein Offene Jugendarbeit Kreuzlingen (OJA) liegt ein intensives und arbeitsreiches Jahr 2012. Der Umzug in das neue Jugendhaus an der Seestrasse, dessen Eröffnung und das Einleben am neuen Ort bedeuteten für Team und Vorstand viel Arbeit. Seit Eröffnung des Jugendhauses im Mai 2012 wurden etwa 30 Jugendveranstaltungen durchgeführt, aber auch Veranstaltungen von Familien, Vereinen und anderen Organisatoren. Für die Nutzung des Hauses musste ein Konzept erarbeitet werden, Rahmenbedingungen und Richtlinien. Auch die Leistungsvereinbarung mit Stadt und Schule wurde überarbeitet.

Die neuen Räumlichkeiten bieten viele Möglichkeiten, freute sich Präsidentin Barbara Rossbacher, welche im neuen Jahr noch weiter ausgeschöpft werden sollen, sprich: Die Zahl der Veranstaltungen soll steigen. Die anwesenden Stimmberechtigten nahmen an der 23. Mitgliederversammlung am vergangenen Mittwochabend ihren Jahresbericht einstimmig an, ebenso den Bericht des OJA-Teams sowie Rechnung 2012 und Budget 2013.

Rechnung und Budget
Die Rechnung schliesst mit 8760 Franken Gewinn besser als budgetiert ab, das Vereinsvermögen sank aber leicht auf rund 42500 Franken. Der Verein stehe gut da, so Ruedi Wolfender vom Departement Freizeit, der das Amt des Kassiers für die zurückgetretene Gaby Brühwiler interimsmässig übernahm. «Ziel muss es aber sein, hier nicht weiter runter zu gehen.» 50000 Franken Vermögen sei wünschenswert, um bei kurzfristigen Engpässen reagieren zu können.
Für das Jahr 2013 werden rund 86000 Franken mehr Aufwand budgetiert als im Vorjahr. So rechnet man mit höheren Kosten beim Jugendtreff, da mehr Veranstaltungen statt finden sollen. Darum steigen auch die Kosten für den beauftragten Sicherheitsdienst City Watch. Mitarbeiter sind bei Jugendveranstaltungen vor Ort, wenn keine Jugendarbeiter da sind. Die Sicherheitsleute wurden von Wolfender gelobt.

Ab Juli zu dritt
Mit neuem Team startet das Jugendhaus ab 1. Mai. Dann treten die Jugendarbeiter Bastian Ehrmann (80 Prozent) und Tobias Mahlbacher (60 Prozent) ihre Stelle an. Ihre Kollegin Bianca von Freeden (60 Prozent) beginnt im Juli. Für die Jugendarbeiterin Caroline Wenk und ihren Kollegen Urs Fillinger hatte sich schon Ende 2012 abgezeichnet, dass sie sich neuen Aufgaben zuwenden werden. Beider arbeiteten im 80-Prozent-Pensum.

Bottighofen mit im Boot
Mit dem grösseren Team kommen auch neue Aufgaben. Eine Hauptbeschäftigung im kommenden Jahr wird die Umsetzung der Leistungsvereinbarung mit Bottighofen sein. Urs Siegfried, Gemeindeammann von Bottighofen, neu gleichzeitig Kassier, ist froh über das Zustandekommen. 40000 Franken zahlt die Gemeinde dafür. Wie oft die Jugendarbeiter dann den Bottighofer Jugendtreff, für den derzeit im Haus Traube Räumlichkeiten hergerichtet werden, besetzen, steht laut Siegfried noch nicht fest.

Seit Anfang Jahr sind die Bottighofer Jugendlichen eingeladen, den Kreuzlinger Jugendtreff zu besuchen. Nach den Sommerferien soll der Treff in Bottighofen parat stehen. Für Siegfried besonders erfreulich ist, dass durch das gemischte OJA-Team eine flexiblere Betreuung möglich ist und auf die Bedürfnisse von Mädchen und Jungen gleichermassen eingegangen werden kann.

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