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FCK: Marc Hodel zurückgetreten

Fussball – Vier Spieltage vor Schluss in der 1. Liga classic verliert der FC Kreuzlingen seinen Cheftrainer. Nach dem verlorenen Heimspiel und Abstiegsduell gegen den FC Balzers hat FC Kreuzlingen Trainer Marc Hodel seinen Rücktritt eingereicht. Kreuzlingen musste ein 1:3 hinnehmen und befindet sich nach drei Niederlagen in Folge mit 26 Punkten auf Rang elf.

Marc Hodel ist als Trainer des FC Kreuzlingen zurück getreten. (Bild: Archiv)

Marc Hodel ist als Trainer des FC Kreuzlingen zurück getreten. (Bild: Archiv)

Der ehemalige Profi und Schweizer Nationalspieler Marc Hodel hatte die Mannschaft im Sommer vergangenen Jahres übernommen. «Trotz der Tabellensituation haben wir keine Veranlassung zu einem Trainerwechsel gesehen», sagte Sportchef Daniel Bollmann auf Anfrage. Mit seiner Entscheidung möchte Hodel  ein Zeichen setzen und der Mannschaft die Chance geben, sich frei zu schwimmen und mit vereinten Kräften die restlichen vier Spiele positiv zu gestalten, teilte der FCK am Dienstag mit.

Die Vereinsleitung bedauert den Entscheid und bedankt sich bei Marc Hodel für die engagierte und durchaus erfolgreiche Arbeit. Persönlich und für die weitere Trainerlaufbahn wünscht ihm der Vorstand alles Gute. Bollmann betont: «Wir haben den Klassenrhalt immer noch in den eigenen Füssen.» Die Mannschaft zeige trotz der Niederlagenserie Charakter, das Innenleben stimme.

Wronna und Demir übernehmen
Für den Moment werden Armin Wronna (Inhaber Uefa-Pro-Lizenz) und der bisherige Assistenz-Trainer Aydemir Demir die Leitung gemeinsam übernehmen. Armin Wronna wohnt in Bottighofen und führt seit diesem Jahr beim FC Kreuzlingen jeweils mittwochs von 14.30 bis 16.00 Uhr Talenttrainings für Kinder aus der Region (unabhängig von der Vereinszugehörigkeit) durch. Der Verein bedankt sich bei Armin Wronna und dem bisherigen Co-Trainer Aydemir Demir für die spontane Zusage und wünscht ihnen viel Freude und Erfolg mit der 1. Mannschaft.

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2 thoughts on “FCK: Marc Hodel zurückgetreten

  1. Bruno Neidhart

    Dass in der 1. Liga Classic „ein anderer Wind weht“, war schon vor Beginn der Meisterschaft bekannt. Der FCK 1905 hatte den Aufstieg vergangenes Jahr aus einer Liga geschafft, die einfach nicht gut besetzt war. Das musste man wissen. Der nun scheidende Trainer wusste mit den vorhandenen, halt ziemlich eingeschränkten Spielerressourcen nicht viel anzufangen, konnte damit kein Team von einiger Beständigkeit formen. Das hat er nun eingesehen. Die beiden ab sofort verantwortlichen Interimstrainer müssen jetzt versuchen, zu retten was zu retten ist. Noch besteht ja „Hoffnung“. Doch grundsätzlich sollte der gesamte „Traditionsklub-neu“ derart strukturiert werden, dass mehr „Pep“, mehr Bewegung in die Angelegenheit kommt, somit mehr Anhänger und solche, die es noch werden wollen, zu begeistern vermag, damit ein kleines (stadt-) gesellschaftliches Sportereignis kreieren. Es begänne bereits bei der Gestaltung einer vorzeigbaren Sportanlage, die über den Charme eines ständigen Provisorium hinaus geht. Da ist auch die Stadt gefordert. Andere, viel kleinere Orte, machen es der erklärten „Sportstadt“ vor.

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