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Immer mehr Hauseigentümer

Amriswil – Der Hauseigentümerverband des Kantons Thurgau (HEV Kanton Thurgau) schaut optimistisch in die Zukunft: Der Thurgauer Wohnungsmarkt ist stabil und der Verband weiss um starke Vertreter im Grossen Rat. Das sagte Präsident Gallus Müller an der Delegiertenversammlung in Bischofszell. Dabei blickte er auch auf ein bewegtes Jahr 2012 mit Mitgliederwachstum zurück.

Für die Herausforderungen der Zukunft ist der Hauseigentümerverband des Kantons Thurgau bestens gewappnet. Das demonstrieren Präsident Gallus Müller (ganz rechts) und Thomas Dufner (ganz links), Leiter der Geschäftsstelle, symbolisch auf dem Nachtwächterrundgang in Bischofszell. (Bild: zvg)

Für die Herausforderungen der Zukunft ist der Hauseigentümerverband des Kantons Thurgau bestens gewappnet. Das demonstrieren Präsident Gallus Müller (ganz rechts) und Thomas Dufner (ganz links), Leiter der Geschäftsstelle, symbolisch auf dem Nachtwächterrundgang in Bischofszell. (Bild: zvg)

«Die Zahl unserer Mitglieder ist angestiegen», sagte Gallus Müller, der Präsident des Thurgauer Hauseigentümerverbands am vergangenen Montagabend vor den Delegierten der zwölf Sektionen. 465 neue Mitglieder sind dazugekommen, das entspricht einem Plus von 2,67 Prozent. Damit wird der Aufwärtstrend des letzten Jahres fortgesetzt. Aktuell weist der Verband 17874 Mitglieder auf – das Ziel ist es auf etwa 20000 Personen zu kommen.

Erfreulich ist auch, dass die Wohnbautätigkeit im Thurgau auf einem sehr hohen Niveau geblieben ist. «Trotz der regelmässig geäusserten Befürchtungen von einer Immobilienblase, kann bei uns davon nicht die Rede sein. Der schweizerische Wohnungsmarkt, und insbesondere derjenige des Thurgaus, bewegen sich weiterhin in einem recht stabilen Umfeld», so Müller. Über die Hauseigentümer zeigte sich auch der Thurgauer Regierungsrat Bernhard Koch erfreut: «Hauseigentümer sind staatstragend», sagte er an der Delegiertenversammlung.

Im Grossen Rat vertreten
Die Anliegen der Thurgauer Hauseigentümer werden laut Müller auf politischer Ebene gut vertreten. Damit meint er eine engagierte Gruppe von Politikern im Grossen Rat, die sich für die Interessen des HEV des Kantons Thurgau einsetzt. Weiter nahm Müller Stellung zur möglichen Abschaffung des Eigenmietwerts. Ein entsprechender Vorschlag ist beim Parlament bereits eingereicht worden, die Beratungen werden aber noch einige Zeit beanspruchen. «Für uns im Thurgau steht im Vordergrund, dass wir eine sinnvolle Härtefallregelung für unternutztes Wohneigentum finden können», so Müller.

Zufrieden mit Planungs- und Baugesetz
Im vergangenen Jahr haben zahlreiche Abstimmungen stattgefunden, die für den HEV des Kantons Thurgau und seine Mitglieder relevant waren. Nicht alle Abstimmungen endeten im Sinne des HEV des Kantons Thurgau. Zufrieden zeigte sich Müller aber zum Beispiel mit der kantonalen Abstimmung über das Planungs- und Baugesetz: «Auch wenn wir nicht mit allen Punkten einverstanden sind – der Thurgau hat damit ein gutes und sehr taugliches Baugesetz erhalten», so Müller. «Unser Verband brachte seine Überlegungen in der Vernehmlassung ein und wurde gehört», fügte Thomas Dufner, Leiter der Geschäftsstelle des HEV des Kantons Thurgau, hinzu.

Neuer Verlagspartner
Einbringen kann sich der HEV des Kantons Thurgau auch im nationalen Dachverband. Mit der Ständerätin Brigitte Häberli und Paul Hug, dem Vizepräsidenten des HEV des Kantons Thurgau, wurden letztes Jahr zwei Thurgauer Delegierte in den Vorstand des nationalen Verbands gewählt. Ein weiteres Traktandum betraf die Jahresrechnung 2012, die von den Delegierten einstimmig angenommen wurde. Eine strukturelle Veränderung gab es 2012 betreffend «Thurgauer Hauseigentümer», dem offiziellen Organ des Verbands: Es wird neu von der Bodan AG in Zusammenarbeit mit salcom.biz Public Relations und der Werbeberatungsfirma CeMedia AG, herausgegeben. Nebst diesen und weiteren Traktanden genossen die Teilnehmenden der Delegiertenversammlung des HEV des Kantons Thurgau ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm: Schon am späteren Nachmittag besichtigten sie das «Typorama», das Museum für Bleisatz und Buchdruck in Bischofszell. Das Nachtessen gab es in der «Schniderbudig» in Bischofszell. Und zum Abschluss konnten die Teilnehmenden die Bischofszeller Nachtwächter auf einem Rundgang begleiten und miterleben, wie früher für die Sicherheit des Städtchens gesorgt wurde.

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