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Spiel des Jahres für den HSC

Handball – Mit dem 28:21-Auswärtssieg im Spitzenkampf gegen den STV Willisau haben sich die Kreuzlinger Handballer eine ausgezeichnete Ausgangslage für den erstmaligen Aufstieg in die Nationalliga B geschaffen. Am Samstag, 11. Mai, wollen sie ab 19 Uhr in der Egelseehalle den Sack im letzten Finalrundenspiel gegen die HSG Leimental zumachen. (Text: Markus Rutishauser)

Mit einem Sieg und dem Aufstieg in die NLB will sich die Mannschaft des HSC Kreuzlingen am Samstag von ihren Fans verabschieden. (Bild: zvg)

Mit einem Sieg und dem Aufstieg in die NLB will sich die Mannschaft des HSC Kreuzlingen am Samstag von ihren Fans verabschieden. (Bild: zvg)

Die Tabellensituation vor dem fünften und letzten Spieltag präsentiert sich wie folgt: Der STV Baden und der HSC Kreuzlingen liegen mit 6:2 Punkten auf den beiden Aufstiegsplätzen, dahinter folgt der STV Willisau mit 4:4 Zählern. Die übrigen Mannschaften TV Birsfelden, HSG Leimental (je 3) und SV Fides St. Gallen (2) sind bereits geschlagen.

Damit reicht den Thurgauern ein Punktgewinn gegen die Basler Handball-Spielgemeinschaft Leimental (HBBB Binningen, HC Oberwil, HC Therwil) zu definitiver Promotion. Einzig Willisau kann den HSCK noch gefährden.

Die Innerschweizer gastieren zum Abschluss beim SV Fides St. Gallen und müssen in der Olmastadt in jedem Fall gewinnen, um vielleicht doch noch von einem Ausrutscher der Kreuzlinger profitieren zu könne

Ball flach halten
Auch wenn man zum Abschluss vor eigenem Publikum auf einen Gegner trifft, der seine Aufstiegsträume spätestens am Samstag bei der 26:36-Heimniederlage gegen Leader Baden begraben musste, warnte HSCK-Trainer Alexander Mierzwa davor, sich aufgrund der hervorragenden Ausgangslage bereits in Sicherheit zu wähnen.

Der ehemalige deutsche Nationalspieler betont, «dass wir in der letzten Woche nochmals mit höchster Konzentration trainieren werden und den Gegner, auch wenn er bereits aus dem Aufstiegsrennen ist, ganz sicher nicht unterschätzen werden.» Die Basler Spielgemeinschaft dürfte sich nämlich mit einer guten Leistung für die überraschend deutliche Abfuhr gegen Baden rehabilitieren wollen. Mit Max Dannmeyer und Yanick Schläpfer verfügt Leimental zudem über zwei ganz starke Offensivkräfte.

Der 19-jährige Dannmeyer bestritt diese Saison mehrheitlich mit dem RTV Basel in der Nationalliga A. Der deutsche Rückraumspieler mit den Gardemassen (1,97m/96kg) ist auch Topscorer dieser Aufstiegsrunde. Das Team von Trainer Nenad Ilic hat seine Ziele im Jahr des grossen Umbruchs mit der Qualifikation für die Finalrunde eigentlich bereits übertroffen. Den Aufstieg in die zweithöchste Spielklasse planen die Basler erst im nächsten Jahr.

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