/// Rubrik: Artikel

Pech für Frommenwiler

Rennsport – Philipp Frommenwilers erste Teilnahme am 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring war nicht von Erfolg gekrönt. Bei der 41. Auflage des Langstreckenklassikers schied das Farnbacher-Racing-Team des 23-Jährigen nach zwei Unfällen aus. Trotz vorzeitigem Ende zieht der Nachwuchsrennfahrer ein positives Fazit nach seiner Premiere beim grössten Autorennen der Welt.

(Bild: Gruppe C Verlag)

(Bild: Gruppe C Verlag)

Die Reise zum Nürburgring trat Philipp Frommenwiler voller Erwartungen an. Kein Wunder: An die altehrwürdige Rennstrecke in der Eifel hat der Youngster noch aus dem letzten Jahr gute Erinnerungen. Beim Rennwochenende des Porsche Carrera Cup in der «Grünen Hölle» fuhr der Nachwuchsrennfahrer mit Platz drei seinen bisher besten Startplatz im schnellsten Markenpokal Deutschlands heraus. «Aus meiner Sicht ist die Nordschleife einfach die schönste Rennstrecke der Welt. Kein Kurs fordert uns Rennfahrer mehr heraus.»

Doch so sehr der 23-Jährige die «Grüne Hölle» liebt, so gross ist auch der Respekt des Nachwuchsrennfahrers vor der prestigeträchtigen Rennstrecke. «Der Kurs verzeiht keine Fehler», so Frommenwiler. Eine Tatsache, die der aufstrebende Motorsportler bitter erfahren musste. Im 24-Stunden-Rennen, das von starken Regenschauern geprägt war, verlor der Kreuzlinger die Kontrolle über seinen rund 500 PS starken Porsche 911 GT3 R. «Im Streckenabschnitt Klostertal brach mein Auto wegen einer Ölspur auf der Strecke aus», blickt er zurück. «Beim Einschlag wurde vorne links die Aufhängung beschädigt. Anschliessend musste ich zur Reparatur an die Box. Das war vor allem schade, da wir auf einen tollen 15. Platz in der Gesamtwertung lagen.»

Endgültiges Aus
In einer Top-Zeit von rund einer halben Stunde machte die Farnbacher-Crew den Porsche 911 GT3 R wieder fit. Doch nur kurze Zeit später folgte das endgültige Aus. Tomas Pivoda, Philipp Frommenwilers Teamkollege, verlor ebenfalls die Kontrolle und schlug in die Streckenbegrenzung. «Uns blieb dann nichts mehr übrig, als das Auto abzustellen», blickt Frommenwiler enttäuscht zurück.

Doch der Kreuzlinger kann dem Rennwochenende auf dem Nürburgring auch etwas Positives abgewinnen. «In den Trainingssessions sind wir stets schnell unterwegs gewesen. Den Rückstand auf die Schnellsten konnte ich immer mehr verkürzen. Besonders stolz bin ich über meine Leistung im Top-40-Qualifying, in dem ich Platz 28 herausgefahren habe», so Philipp Frommenwiler. Seine Liebe zur berühmt-berüchtigten «Grünen Hölle» hat übrigens nicht unter dem Ausfall gelitten: «Ich bin nach wie vor grosser Fan der Nordschleife und kann es gar nicht erwarten, wieder dort zu fahren. Dann aber hoffentlich bis zum Fallen der Zielflagge.»

Share Button

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.