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Lotteriefondsbeitrag für Festival «Kammermusik Bodensee»

Frauenfeld/Kreuzlingen – Der Regierungsrat gewährt dem Gönnerverein Schweizer Klaviertrio, Winterthur, für die Durchführung des 5. Internationalen Kammermusikfestivals «Kammermusik Bodensee» vom 7. bis 15. September 2013 einen Lotteriefondsbeitrag von 60000 Franken.

(Bild: pixelio)

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Das Festival «Kammermusik Bodensee» bietet seit fünf Jahren Konzerte mit Ensembles höchster Qualität und spannenden Programmen und hat sich so in kurzer Zeit fest etabliert. Der organisierende Gönnerverein Schweizer Klaviertrio hat für das Festival in diesem Jahr als neuen, zusätzlichen Spielort den Seeburgpark Kreuzlingen gewählt, wo im Freien die beiden Eröffnungskonzerte stattfinden werden.

Als Schlechtwettervariante würde in unmittelbarer Nähe der Gewölbekeller des Seemuseums zur Verfügung stehen. Auf Schloss Arenenberg ist am 12. September ein Konzert vorgesehen und vom 13. bis 15. September finden auf der MS Sonnenkönigin ab den Häfen Kreuzlingen, Konstanz, Rorschach und Bregenz vier weitere Konzerte statt. Für die Nachwuchsförderung sind ein kommentiertes Schülerkonzert und ein Nachwuchskonzert geplant. Die künstlerische Leitung liegt auch bei der fünften Ausgabe beim Thurgauer Martin Lucas Staub, dem Pianisten des Schweizer Klaviertrios.

Die Aufwendungen für das Festival belaufen sich auf 250000 Franken. Die Veranstalter rechnen mit Einnahmen aus Eintritten und Inseraten in der Höhe von rund 87000 Franken. Das verbleibende Defizit soll durch Beiträge der öffentlichen Hand, von Stiftungen und Sponsoren getragen werden. Der Kanton Thurgau steuert aus dem Lotteriefonds 60000 Franken bei.

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One thought on “Lotteriefondsbeitrag für Festival «Kammermusik Bodensee»

  1. Bruno Neidhart

    Der Gewölbekeller des Seemuseums ist eine ausgezeichnete, interessante Örtlichkeit für Kammerkonzerte. Zudem ist der Eingangsbereich des Museums als Foyer nutzbar. Rund um die Seeburg ist (Sommer-) „Kultur“ am richtigen Ort angesiedelt. Mit „Kammermusik-Klassik“ wurde ein mutiger Schritt vollzogen, der in den Bodenseeraum hinein zu strahlen beginnt und sich neben dem „Bodenseefestival“ als heute ziemlich überfrachtete Veranstaltung ein klares, eben „klassisches“ Profil gewinnen kann.

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