/// Rubrik: Stadtleben

Schweizer Asylpolitik tötet

Kreuzlingen – Trotz schlechtem Wetter liess sich die Juso Thurgau, mit Unterstützung des Konstanzer Bündnisses Abschiebestopp, am Sonntag in Schlauchbooten, wie Flüchtlinge vom Ufer des kalten Bodensees wegstossen und sogar hineinwerfen.

(Bild: zvg)

(Bild: zvg)

Mit dieser Aktion fordern die Jungsozialisten am 9. Juni ein klares Nein zur Verschärfung des Asylgesetzes. Die Aktion macht darauf aufmerksam, welches Schicksal tausende Flüchtlinge im Mittelmeer erleiden.

 

Wenn am neunten Juni die Asylgesetzverschärfung vom Volk angenommen wird, verschlechtert sich die Situation der Asylsuchenden in der Schweiz erheblich. Die Abschaffung der Möglichkeit, an den Schweizer Botschaften Asyl zu beantragen, führt dazu, dass das Leben der Flüchtlinge noch mehr gefährdet wird, indem es diese Menschen in die Hände von Schlepperbanden treibt.
Die Juso Thurgau fordert das Volk mit dieser Aktion dazu auf, das Leben der Schutzbedürftigsten dieser Welt nicht noch mehr zu aufs Spiel zu setzen und deshalb am neunten Juni gegen die Asylgesetzverschärfung zu stimmen.

Es ist für die Juso Thurgau nicht akzeptabel, dass Flüchtlinge, die es in die Schweiz geschafft haben, ohne sich konkret etwas zuschulden kommen zu lassen, in Zentren gesteckt werden können.

Das Asylgesetz soll Flüchtlinge schützen und nicht bestrafen. Darum lehnt die Juso Thurgau die Verschärfung des Gesetzes klar ab.

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