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Weiterhin Hochwasser in Thur und Sitter

Frauenfeld – Bei erneutem Regen wird im Kanton Thurgau der hohe Wasser-stand in Thur und Sitter auch am Samstag und Sonntag anhalten. Die Feuerwehren stehen im Dauereinsatz.

Das überschwemmte Thurvorland bei der Rohrerbrücke mit Sappeursteg in Richtungen Pfyn und Flussabwärts gegen Uesslingen sowie das überflutete Wiesland in der Grossen Allmend bei Frauenfeld (Bild: Ernst Vogelsanger/Kapo TG)

Das überschwemmte Thurvorland bei der Rohrerbrücke mit Sappeursteg in Richtungen Pfyn und Flussabwärts gegen Uesslingen. (Bild: Ernst Vogelsanger/Kapo TG)

Gemäss den Angaben von Marco Baumann, Leiter des Hochwasserdienstes des kantonalen Amts für Umwelt, wird bei erneutem Regen der hohe Wasserstand in Thur, Sitter und Murg sowie in den meisten Fliessgewässern anhalten. Nach einem leichten Rückgang im Verlauf des Samstagmorgens dürften bis Sonntagmorgen die Abflussmengen in der Thur von rund 1000 Kubikmetern, beziehungsweise in der Sitter von rund 500 Kubikmetern, erneut erreicht werden.

Nach Eingang des Hochwasseralarms bei der Kantonspolizei Thurgau und der Schadensmeldungen stehen die Feuerwehren im Kanton Thurgau im Dauereinsatz. Entlang der Thur stellten sie Dammwachen auf und kontrollieren das überschwemmte Thur-Vorland.

Ab Mitternacht bis um 11 Uhr hat sich bei der Kantonalen Notrufzentrale der Kantonspolizei Thurgau in Frauenfeld die Anzahl der Schadensmeldungen auf rund 40 erhöht. Mehrheitlich handelt es sich um Überflutungen von Kellern und Strassen. Auch Bäche traten über die Ufer. Betroffen ist das ganze Kantonsgebiet.

Keine grossen Schäden
Das Hochwasser in der Thur, Sitter und Murg führte bis anhin zu keinen ersichtlichen Schäden. Bis anhin wurde niemand verletzt.

Der Leiter des Hochwasserdienstes und die Kantonspolizei Thurgau appellieren an die Eigenverantwortung der Bevölkerung und weist sie allgemein auf die Gefahren bei Hochwasser in Fliessgewässern hin. Vorsicht ist vor allem im Bereich des Ufers geboten.

Die Kantonspolizei Thurgau patrouilliert präventionshalber an den neuralgischen Orten.

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