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Kreuzlinger deklassieren Aegeri

Wasserball – Der Sieg im Cupfinal gibt weiteres Selbstvertrauen. Im Meisterschaftsspiel beim SC Frosch Aegeri setzen sich die Kreuzlinger Wasserballer mit 6:19 deutlich durch. (Text: Roland Keller)

Die Kreuzlinger Wasserballer sind in blendender Form. (Bild: Mario Gaccioli)

Die Kreuzlinger Wasserballer sind in blendender Form. (Bild: Mario Gaccioli)

Die Formkurve bei den Kreuzlingern scheint zu passen. Am Wochenende realisierten die Thurgauer gegen Lugano ausgerechnet im Cupfinal den ersten Sieg gegen den Leader seit Januar, und in der Meisterschaft konnte man nun auswärts bei Aegeri nachdoppeln.

Spannung früh weg
Vielleicht waren Reste der Cup-Euphorie verantwortlich dafür, dass die Kreuzlinger gleich loslegten wie die Feuerwehr. Schon das erste Viertel dominierten die Gäste nach Belieben. Nach knapp sechs Minuten stand es bereits 1:5, und auch ein frühes Time Out der Einheimischen konnte den Rhythmus der Kreuzlinger nicht brechen. Nach der ersten Pause ging es im gleichen Stil weiter, und zur Halbzeit war die einseitige Partie längst entschieden.

Aegeri geschwächt, Kreuzlingen konzentriert
Dass Kreuzlingen gegen die Zentralschweizer derart dominant auftreten konnte, hatte einerseits mit der starken Leistung zu tun, die die Mannschaft ablieferte. Andererseits konnte Aegeri nicht aus dem Vollen schöpfen. Im Derby vor Wochenfrist gegen den SC Horgen hatten die Frösche noch mit einem beachtlichen 11:14 von sich reden gemacht, heute aber fehlten aus jener Partie zwei Leistungsträger wegen einer Spielsperre und einer Verletzung. Insbesondere den Spielmacher Fülöp vermisste der Gastgeber schmerzlichst. Kreuzlingen nutzte die Schwächen gnadenlos, baute den eigenen Vorsprung während der ersten drei Abschnitte konstant aus und siegte am Ende mit 6:19 Toren hochverdient.

Noch drei Runden – alles offen
Mit diesem wichtigen Sieg behalten die Kreuzlinger noch die Chance, sich auf Rang zwei zu verbessern, was mit der direkten Halbfinalqualifikation gleichkäme. Dazu müssen sie aber neben Basel und Winterthur auch Horgen in den letzten Qualifikationsrunden schlagen, und gleichzeitig ist man auf Schützenhilfe aus Lugano angewiesen. Immerhin können die Kreuzlinger ab kommendem Freitag dreimal zuhause antreten.

SC Frosch Aegeri – SC Kreuzlingen 6:19 (1:6, 1:5, 1:5, 3:3)

Schwimmbad Lättich, Baar

SR Wengenroth und Castrilli

Strafen: Aegeri 7, Kreuzlingen 7.

Torfolge: 0:1, 1:1, 1:9, 2:9, 2:15, 3:15, 3:18, 5:18, 5:19, 6:19.

Aegeri: Cota, Müller, Turzai (3), Hegglin (C), Gal, Braunreiter (1), Steenbergen, Cassina (2), Nussbaumer, Valeo.

Kreuzlingen: Spasojevic, Petrovic (6), Raschle, Keller, Herzog, Zahnd (1), Fässler (2), Vacho (4), Buob (3), Pleyer (1), Weideli (C,2), Weber.

NLA Tabelle

1. Lugano NPS   21 17 2 2  286:210 (+76)  36

2. SC Horgen   21 17 1 3  277:166 (+111)  35

3. SC Kreuzlingen   21 16 0 5  331:188 (+143)  32

4. SC Frosch Aegeri   21 10 1 10  254:257 (-3)  21

5. Genève Natation   23 7 0 16  210:283 (-73)  14

6. SV Basel   21 5 0 16  207:291 (-84)  6*

7. SC Winterthur   20 0 0 20  168:338 (-170)  0

* Sanktion aus Saison 2012: 4 Punkte Abzug

NLA Meisterschaft

Freitag, 7. Juni 2013

20:30 SC Kreuzlingen – SC Winterthur

20:30 Lugano NPS – SC Frosch Aegeri

Samstag, 8. Juni 2013

20:45 SC Kreuzlingen – SV Basel

Dienstag, 11. Juni 2013

20:30 SC Kreuzlingen – SC Horgen

20:30 SC Frosch Aegeri – SC Winterthur

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