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Philipp Frommenwiler mit sensationeller Aufholjagd

Rennsport – Von Platz 14 gestartet und auf dem vierten Rang ins Ziel gekommen – Philipp Frommenwiler und sein Teamkollege Mario Farnbacher haben im sechsten Meisterschaftslauf des ADAC GT Masters alles richtig gemacht. Bei schwierigen Bedingungen stürmten die beiden Porsche-Piloten durchs Feld der Traumsportwagen und verbuchten wichtige Punkte für die Meisterschaft.

Mario Farnbacher (links) und Philipp Frommenwiler, umrahmt von zwei Schönheiten auf dem Sachsenring. (Bild: Gruppe C Verlag)

Mario Farnbacher (links) und Philipp Frommenwiler, umrahmt von zwei Schönheiten auf dem Sachsenring. (Bild: Gruppe C Verlag)

«Dieser vierte Platz tut wirklich gut. In den letzten Wochen hatten wir sehr viel Pech. Nun geht es endlich wieder vorwärts», freute sich Philipp Frommenwiler nach dem Gastspiel des ADAC GT Masters auf dem Sachsenring. Der Kreuzlinger hatte mit einer eindrucksvollen Startphase den Grundstein für das starke Ergebnis gelegt. «Der Rennbeginn war alles andere als einfach, da es vor dem Rennen in Strömen geregnet hat. Doch ich konnte den Wetterkapriolen trotzen und habe fünf Gegner innerhalb kürzester Zeit überholt», blickt Frommenwiler stolz zurück.

Bis zum Fahrerwechsel zur Rennhalbzeit hatte sich der Nachwuchsrennfahrer mit Fingerspitzengefühl und einer grossen Portion Kampfgeist auf die siebte Position vorgearbeitet. Mario Farnbacher, der das Steuer übernahm, setzte die Aufholjagd souverän fort. Auf der Strecke, die mittlerweile stark abgetrocknet war, fuhr Farnbacher den vierten Platz nach Hause. «Mario und ich haben heute wieder zeigen können, dass wir zusammen ein tolles Team sind», freute sich Frommenwiler.

Winkelhock im Weg
Bereits im fünften Saisonlauf, der am Samstag ausgetragen wurde, deutete alles auf ein Ergebnis im Vorderfeld hin. Bis wenige Runden vor dem Ende hatte Philipp Frommenwiler auf Platz sechs liegend die Punkteränge im Visier. Doch der Farnbacher-Racing-Pilot hatte die Rechnung nicht mit Markus Winkelhock gemacht. Der Audi-Fahrer und amtierende GT1-Weltmeister überschätzte sich bei einem Überholmanöver und schickte den 23-Jährigen in einen Dreher. «Diese Aktion hätte echt nicht sein müssen – das war unnötig», ärgerte sich der Kreuzlinger, für den die Kollision im Kiesbett endete.

Auf Philipp Frommenwiler wartet nun eine mehrwöchige Sommerpause. Erst Anfang August geht es im ADAC GT Masters weiter – dann auf dem Nürburgring. Auf dem altehrwürdigen Kurs in der Eifel wird vom 2. bis 4. August das vierte Meisterschaftswochenende in der «Liga der Traumsportwagen» ausgetragen.

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