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Uraufführung am Besuchstag der PMS

Kreuzlingen – Jedes Jahr öffnet die PMS zum Abschluss des Schuljahres ihre Türen, um Interessierten den Alltag aus dem Blickwinkel der Schüler und Schülerinnen zu zeigen. (Text: Kathrin Schönenberger)

Freut sich über die Auszeichnung: Max Petersen erhält Glückwünsche von der Jury. (Bild: David Binotto)

Freut sich über die Auszeichnung: Max Petersen erhält Glückwünsche von der Jury. (Bild: David Binotto)

«Eine gute Gelegenheit, um als aussenstehende Personen einen Einblick in den Schulalltag zu bekommen», so sieht Max Petersen den Besuchstag an der PMS Kreuzlingen. Der 19-jährige Künstler ist einer von rund 500 Schülern und Schülerinnen, die am vergangenen Wochenende den Eltern, Geschwistern und Bekannten einen Eindruck davon gaben, wie es ist, an der PMS in die Schule zu gehen.

Als Viertklässler absolvierte er am Samstagmorgen die letzten offiziellen Lektionen seiner Schulzeit und dies in einer dementsprechend lockeren Atmosphäre, wie er sagt. Für den leidenschaftlichen Klavierspieler folgte der persönliche Höhepunkt jedoch erst kurz vor dem Mittag am anschliessenden Campuskonzert im Dreispitz.

Erste ausgezeichnete Komposition
Im Rahmen der obligatorischen Maturaarbeit setzte sich Max Petersen intensiver mit dem Genre Klassik auseinander und komponierte als praktischen Teil der Arbeit eine «Fantasie» für das Orchester der PMS Kreuzlingen. Sein Werk wurde am Campuskonzert uraufgeführt und bildete den ersten Höhepunkt. Obwohl Max Petersen für einmal nicht aktiv mitwirkte und das Geschehen aus den Zuschauerrängen mitverfolgte, sei er schon etwas nervös gewesen. «Es ist meine erste Komposition in diesem Umfang und war eine richtige Herausforderung», verrät der Maturand. Seine Maturaarbeit wurde mit der Bestnote ausgezeichnet und erhielt am zweiten Höhepunkt des Tages eine Prämierung der Stiftung Jugendförderung Thurgau.

Zukunftsmusik 

«Mein Traum ist es, von Auftritten leben zu können», so Max Petersen. Aus diesem Grund ist die Freude darüber, dass er mit seiner Musik das Interesse der Jury wecken konnte, gross. Seinem Traum, von der Musik leben zu können, kommt das Musiktalent bereits im Sommer einen Schritt näher, wenn er nach New York ziehen wird, um für ein Jahr an der Manhattan School of Music zu studieren.

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