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SC Kreuzlingen gewinnt zuhause erneut

Wasserball – Der SC Kreuzlingen erzwingt die fünfte Halbfinalpartie. Im Kreuzlinger Hörnli gewannen die Thurgauer nach hartem Kampf mit 11:9 Toren knapp, aber doch verdient und gleichen die Serie auf 2:2 aus. (Text: Roland Keller)

Marc Herzog in Aktion. (Bild: Foto Gaccioli)

Marc Herzog in Aktion. (Bild: Foto Gaccioli)

Kreuzlingens Einstieg in die wichtige Partie gelang erstmals optimal. Die Einheimischen konnten den Tessinern in den ersten Minuten den Schneid abkaufen, und zwar mit einer äusserst konzentrierten, positiv-aggressiven Spielweise. Den Gästen aus Lugano musste sofort klar geworden sein, dass heute Abend keine Geschenke verteilt werden würden.

Erste Hälfte klar an SCK
Die Kreuzlinger hielten das Zepter lange Zeit fest in der Hand. Beim Seitenwechsel stand es schon 6:3, und lange machte es nicht den Anschein, als dass die Luganesi noch in die Partie reinkommen würden. Den Kreuzlingern konnte man höchstens vorwerfen, dass sie einige Hochkaräter vor dem gegnerischen Tor ausliessen. Die Strafe darauf folgte wie so oft im dritten und vierten Abschnitt, als Lugano plötzlich doch noch aufkam und den schönen zwischenzeitlichen Vier-Tore-Vorsprung zunichte machte.

Starke Mannschaftsleistung
Im vierten Viertel stand es nach drei Minuten 8:8, die Partie stand fünf Minuten vor Ende wieder am Scheidepunkt. Lugano verteidigte auch im Pressing stark, aber auf beiden Seiten stieg nun auch die Fehlerrate etwas. Die hektische Partie forderte den Spielern körperlich und mental alles ab, und Kreuzlingens Situation wurde durch den dritten schweren Fehler und das damit verbundene Ausscheiden von Captain Weideli noch schwieriger.

Im richtigen Moment konnte sich die Equipe aber nun entscheidend steigern, kämpfte verbissen um jeden Ball und schien den Sieg etwas mehr zu wollen als der Gegner. Bezeichnend für die Partie war, dass sich am Ende mit Remo Keller einer der selteneren Torschützen zum Spieler des Tages hievte. Der 25jährige entschied die Partie in den letzten Spielminuten mit zwei herrlichen und ebenso wichtigen Toren aus dem Rückraum, nachdem er bereits während über zwei Vierteln sehr gute Arbeit in der Defensive geleistet hatte.

Entscheidungsspiel erzwungen
Die Kreuzlinger können dank dem vierten Heimsieg in der Serie auf 2:2 ausgleichen und sind nach wie vor im Rennen um den Finalausgleich. Allerdings sind die Kreuzlinger am Donnerstag auswärts gefordert und müssen nach zwei knappen Niederlagen im Lido den Spiess nun umdrehen.

SC Kreuzlingen – Lugano NPS  11:9  (3:1, 3:2, 1:3, 4:3)

Schwimmbad Hörnli, Kreuzlingen

300 Zuschauer

SR Staub und Ilea

Strafen: Kreuzlingen 12, Lugano 9.

Torfolge: 3:0, 3:1, 6:1, 6:3, 7:3, 7:6, 8:6, 8:8, 9:8, 9:9, 11:9.

Kreuzlingen: Spasojevic, Petrovic (2), Raschle, Keller (2), Herzog (1), Zahnd (2), Fässler, Vacho (2), Buob, Pleyer (2), Weideli (C), Weber.

Lugano: Maksimovic, Weiler, Taglialatela, Graziani (C,1), Peric (1), Zanola (1), D. Radivojevic, M. Radivojevic, Motta, Bortone (1), Marino (5), El Mehrek, Strepparava.

TKB Best Players of the Game:  Remo Keller (Kreuzlingen), Zoran Peric (Lugano).

Playoff Halbfinal

1. Spiel, Dienstag 25. Juni 2013

Lugano NPS – SC Kreuzlingen  15:13

SC Horgen – SC Frosch Aegeri  14:4

2. Spiel, Donnerstag 27. Juni 2013

SC Kreuzlingen – Lugano NPS  13:9 (Stand 1:1)

SC Frosch Aegeri – SC Horgen  12:15 (Stand 0:2)

3. Spiel, Samstag 29. Juni 2013

Lugano NPS – SC Kreuzlingen  16:14

SC Horgen – SC Frosch Aegeri  15:12 (Endstand 3:0, Horgen im Final)

4. Spiel, Dienstag 2. Juli 2013

SC Kreuzlingen – Lugano NPS  11:9 (Stand 2:2)

5. Spiel, Donnerstag 4. Juli 2013

20:45 Lugano NPS – SC Kreuzlingen

NLA Qualifikation

1. SC Horgen   24 20 1 3  321:192 (+129)  41

2. Lugano NPS   24 19 2 3  330:237 (+93)  40

3. SC Kreuzlingen   24 18 0 6  369:206 (+163)  36

4. SC Frosch Aegeri   24 12 1 11  305:300 (+5)  25

5. Genève Natation   24 7 0 17  227:306 (-79)  14

6. SV Basel   24 6 0 18  243:338 (-95)  8 *

7. SC Winterthur  24 0 0 24  205:421 (-216)  0

* Sanktion aus Saison 2012: 4 Punkte Abzug

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