/// Rubrik: Stadtleben | Topaktuell

Adieu, Gasthaus Engel

Kreuzlingen – Heute beginnen die Abbrucharbeiten am ehemaligen Restaurant Engel. Verkehrsbehinderungen soll es keine geben.

Visualisierung des Neubaus an der Bachstrasse 11. (Bild: zvg)

Visualisierung des Neubaus an der Bachstrasse 11. (Bild: zvg)

Bis Mitte des nächsten Monats wird der Abbruch dauern. Am 12. August soll bereits mit dem Aushub der Baugrube begonnen werden. Die Müllheimer Häberlin Invest AG erstellt insgesamt 20 Mietwohnungen, davon eine 4,5 Zimmer-, zehn 3,5 Zimmer- und neun 2,5-Zimmerwohnungen. Das Gebäude wird eine Höhe von 17,5 Metern haben.

Die Nutzung «passt ins städtische Konzept», betont Bauherr Konrad Häberlin. Im Erdgeschoss entstehen auf 210 Quadratmetern Büroflächen. Einziehen wird dort das Grundbuchamt. Für den schon bestätigten Mieter musste man ein Baugesuch nachreichen: für sechs oberirdische Parkplätze. Ansonsten wird unterirdisch in der 40 Plätze fassenden Tiefgarage geparkt. Zusätzlich kommt ins Erdgeschoss eine Ladenfläche mit 35 Quadratmetern.

Der Baumeister wird erstmals im September Hand anlegen, so der Plan. Vorgesehener Bezugstermin ist der 30. Juni 2015. Die Gesamtkosten der Überbauung betragen zehn Millionen Franken.

Eine Mulde steht schon bereit am Gasthaus Engel. (Bild: sb)

Eine Mulde steht schon bereit am Gasthaus Engel. (Bild: sb)

 

 

 

 

 

 

 

 

Einsprachen habe es keine gegen das Baugesuch gegeben. «Sehr selten», so Häberlin. Mit den Nachbarn habe man es gut getroffen. So konnte beispielsweise ein Landabtausch an der Westseite mit der Schulgemeinde realisiert werden. Von der Stadt kam die Auflage, dass die Entsorgungsstelle beibehalten wird. Der Besitzer des angrenzenden Wohnblocks bekommt Tiefgaragenplätze.

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One thought on “Adieu, Gasthaus Engel

  1. Bruno Neidhart

    Zwischen Sonnenplatz und Engel floss der Tobelbach in einer offenen Wanne. Von der Bachstrasse zu den Häusern auf der anderen Seite führten Stege. Das war alles sehr spannend und charmant. Solche „Ecken“ fehlen in Kreuzlingen. Man müsste mal darüber nachdenken, wie dem Verkehr solche Szenerien nicht geopfert werden müssten. Gibt es im Zuge des Neubaus Engel eine urbane Rückentwicklungsmöglichkeit? Das Quartier würde einiges gewinnen.

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