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SC Kreuzlingen steht im NLA-Final!

Wasserball – Die Kreuzlinger Wasserballer haben den Spiess noch drehen können und sich im fünften und entscheidenden Halbfinal den dritten Sieg geholt. Nach zwei knappen Auswärtsniederlagen hielten die Nerven im dritten Spiel auf fremdem Terrain.

Marc Herzog in Aktion. (Bild: Foto Gaccioli)

Marc Herzog in Aktion. (Bild: Foto Gaccioli)

Die Kreuzlinger Wasserballer stehen zum sechsten Mal in Folge im Finale der Schweizer Meisterschaft. Nach einer schwierigen Qualifikation, in der erst spät der Faden gefunden wurde, steigerten sich die Kreuzlinger in den ersten zwei Playoff-Durchgängen klar. Im Halbfinal benötigten sie zwar drei Anläufe, bis es zum Auswärtssieg im Tessin reichte, diesen holten sich die Titelverteidiger heute Abend aber hochverdient.

Auf und Ab
Die Kreuzlinger mussten zwar im ersten Angriff gleich den ersten Treffer hinnehmen, danach brachte das Heimteam im Startviertel aber nichts mehr zustande. Die Gäste bestimmten die Partie zu Beginn durch eine konzentrierte und druckvolle Spielweise, die Lugano bis zur ersten Pause schon mit 1:4 in Rücklage brachte.

Damit war aber nichts entschieden, innert weniger Minuten drehte das Heimteam das Resultat und führte seinerseits im zweiten Abschnitt plötzlich 5:4. Kreuzlingen liess zuvor zwei Überzahlsituationen ungenutzt, führte dank einem Doppelschlag kurz vor Halbzeit aber trotzdem wieder mit 5:6.

Starke Teamleistung
Nach dem Seitenwechsel blieb das letzte Playoff-Halbfinalspiel ein Krimi erster Güte. Die Thurgauer konnten aber den Vorsprung verteidigen. Dabei stand man in der Verteidigung besser als in den ersten beiden Auswärtsspielen, und im Tor zeigte sich auch Spasojevic verbessert. Beim Stande von 9:11 hielt er gar einen Penalty, und als postwendend der Treffer zum 9:12 gelang, war die Partie zwei Minuten vor Abpfiff entschieden. Beim damit qualifizierten Finalisten waren Petrovic und Pleyer die erfolgreichsten Schützen, aber den Erfolg fanden die Kreuzlinger heute durch eine starke, ausgeglichene Mannschaftsleistung.

Final startet in zwei Wochen
Die Finalqualifikation bringt den Kreuzlingern nun zwei Wochen Vorbereitungszeit. Dann können sie in Horgen zum ersten von maximal fünf Spielen um die Titelverteidigung antreten. Lugano trifft in der Best-of-3-Serie um Bronze auf den SC Frosch Aegeri.

Lugano NPS – SC Kreuzlingen  10:13  (1:4, 4:2, 3:4, 2:3)
Schwimmbad Lido, Lugano
250 Zuschauer
SR Kronenberg und Suazo
Strafen: Lugano 12, Kreuzlingen 10.
Torfolge: 1:0, 1:4, 5:4, 5:7, 6:7, 6:9, 7:9, 7:10, 9:10, 9:13, 10:13.
Lugano: Maksimovic, Weiler, Taglialatela (1), Graziani (C,1), Peric, Zanola (1), D. Radivojevic (2), M. Radivojevic, Motta, Bortone, Marino (4), El Mehrek (1), Strepparava.
Kreuzlingen: Spasojevic, J. Herzog, Petrovic (4), Raschle, Keller, M. Herzog, Zahnd (1), Fässler (1), Vacho, Pleyer (4), Weideli (C,3). SCK ohne Weber (Schule), Buob (krank).

Playoff Final (Best-of-5)
1. Spiel, Donnerstag, 18. Juli 2013
SC Horgen – SC Kreuzlingen
2. Spiel, Samstag, 20. Juli 2013
SC Kreuzlingen – SC Horgen
3. Spiel, Dienstag, 23. Juli 2013
SC Horgen – SC Kreuzlingen
evt. 4. Spiel, Donnerstag 25. Juli 2013
SC Kreuzlingen – SC Horgen
evt. 5. Spiel, Samstag, 27. Juli 2013
SC Horgen – SC Kreuzlingen

Playoff Halbfinal
1. Spiel, Dienstag 25. Juni 2013
Lugano NPS – SC Kreuzlingen  15:13
SC Horgen – SC Frosch Aegeri  14:4
2. Spiel, Donnerstag 27. Juni 2013
SC Kreuzlingen – Lugano NPS  13:9 (Stand 1:1)
SC Frosch Aegeri – SC Horgen  12:15 (Stand 0:2)
3. Spiel, Samstag 29. Juni 2013
Lugano NPS – SC Kreuzlingen  16:14
SC Horgen – SC Frosch Aegeri  15:12 (Endstand 3:0, Horgen im Final)
4. Spiel, Dienstag 2. Juli 2013
SC Kreuzlingen – Lugano NPS  11:9
5. Spiel, Donnerstag 4. Juli 2013
Lugano NPS – SC Kreuzlingen  10:13 (Endstand 2:3, Kreuzlingen im Final)

Playoff-Viertelfinal
1. Spiel, Dienstag 18. Juni 2013
SV Basel – SC Kreuzlingen  10:23
SC Frosch Aegeri – Genève Natation 1885  15:8
2. Spiel, Donnerstag 20. Juni 2013
SC Kreuzlingen – SV Basel  16:5 (Stand 2:0, Kreuzlingen im Halbfinal)
Genève Natation 1885 – SC Frosch Aegeri  6:8 (Stand 0:2, Aegeri im Halbfinal)

NLA Qualifikation
1. SC Horgen   24 20 1 3  321:192 (+129)  41
2. Lugano NPS   24 19 2 3  330:237 (+93)  40
3. SC Kreuzlingen   24 18 0 6  369:206 (+163)  36
4. SC Frosch Aegeri   24 12 1 11  305:300 (+5)  25
5. Genève Natation   24 7 0 17  227:306 (-79)  14
6. SV Basel   24 6 0 18  243:338 (-95)  8 *
7. SC Winterthur  24 0 0 24  205:421 (-216)  0
* Sanktion aus Saison 2012: 4 Punkte Abzug

Titelhalter seit 1922
SC Horgen 29x (letzte Meisterschaft 2007)
Genève Natation 14x (1974)
Lugano NPS 13x (2010)
SC Kreuzlingen 7x (2012)
CN Lausanne 5x (1951)
SC Zürich 5x (1957)
SK Arbon 4x (1944)
SK St. Gallen 4x (1939)
SC Schaffhausen 2x (2005)
SC Romanshorn 2x (1930)
CN Monthey 1x (1990)
Red Fish Neuenburg 1x (1925)
SK Luzern 1x (1948)
SV Basel 1x (1994)
SV Limmat 1x (1960)

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