/// Rubrik: Topaktuell

Neue Impulse für den Sportunterricht

Frauenfeld – In einer polysportiven Woche bietet das Sportamt in zwanzig Modulen neue Inputs für einen vielseitigen und aktuellen Sportunterricht auf allen Schulstufen. Rund 90 Lehrerinnen und Lehrer absolvieren unter der Leitung von acht Experten ihre Weiterbildung im Thurgau. Das Interesse sei gross, auch ohne Sportler-Koryphäe auf dem Platz, meinte Michael Krucker vom Sportamt, was zeige, dass man mit dem Angebot richtig liege.

Elastische Bänder helfen, den Bewegungsablauf vor dem Wurf besser nachzuvollziehen. (Bild: zvg)

Elastische Bänder helfen, den Bewegungsablauf vor dem Wurf besser nachzuvollziehen. (Bild: zvg)

Neben neuen, trendigen Sportarten, wie Hip-Hop-Tanz oder Smolball, werden auch in klassischen Sportarten neue Entwicklungen aufgezeigt. Ziel ist es laut Michael Krucker, auf die Bedürfnisse der Lehrpersonen einzugehen. Auf besonders viel Interesse stossen die Module bei Lehrpersonen der Unter- und Mittelstufe.

Auswahl fördert Motivation
Die meisten teilnehmenden Lehrpersonen, von denen einige Stammgäste seien, wählten ein- bis eineinhalb Tage aus. Ein immer früh ausgebuchtes Modul sei jenes der SLRG (Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft) im Bereich Erste Hilfe. Aber viel Beachtung finden auch die Kurse zu traditionellen Sportarten, sei dies Fussball, Unihockey, Leichtathletik, Orientierungslauf, Tennis, Hand- und Volleyball oder Geräteturnen. Die zwanzig Module, von denen jedes 30 Franken kostet, beinhalten sogar «Tanzen für Jungs» sowie «Yoga und Ernährung». Einen Vorteil der traditionellen Sportarten ortet Krucker unter anderem darin, dass für diese kein zusätzliches Material angeschafft werden müsse.

«Bei dem Wetter kein Problem!»
Schon während der Presse-Orientierung übten rund ein Dutzend Lehrerinnen und Lehrer im Modul «Leichtathletik» unter der Anleitung von Nicola Gentsch Wurf- und Stossarten. Auf die Motivation der Teilnehmenden angesprochen, meinte Gentsch, dass sie bei diesem herrlichen Wetter kein Problem sei. Mit einfachen Hilfsmitteln, wie etwa elastischen Bändern, zeigte Gentsch, wie man den Körper vor dem Wurf richtig in Position bringt.

Teilnehmerin Franziska Diebold von der Pädagogischen Maturitätsschule findet es schön, dass auch «ältere» Disziplinen, wie etwa das Geräteturnen, angeboten werden. Zur Wahl gerade dieses Weiterbildungsangebots meinte sie, dass der «Zeitpunkt und die Nähe» Ausschlag gebend gewesen seien.

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