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FC-Präsident Geisselhardt blickt zurück

Fussball – Der Präsident des FC Kreuzlingen, Daniel Geisselhardt, kann auf ein «durchmischtes Vereinsjahr» zurückblicken. Wie er in seinem soeben veröffentlichten Jahresbericht im Vorfeld zur Generalversammlung am 19. August wissen lässt, sei postiv hervorzuheben die Entwicklung beim Nachwuchs, das hervorragende Soccer Camp mit über 100 Teilnehmern, die Neuerungen rund um den Platzspeaker, die Etablierung des Supporter-Clubs und das bereits tradtitionelle Firmenfussball-Turnier.

Der Präsident des FC Kreuzlingen, Daniel Geisselhardt. (Bild: Archiv)

Der Präsident des FC Kreuzlingen, Daniel Geisselhardt. (Bild: Archiv)

Hier der vollständige Bericht:

«Nicht zufrieden sein können wir mit dem sportlichen Abschneiden der 1. Mannschaft, dem Zuschaueraufmarsch während der ganzen Saison und der angestrebten Erhöhung und Verbreiterung der Einkommensseite des Vereins. Viel Freude bereitet unsere stetig wachsende Juniorenabteilung. Hier gilt mein Dank dem Obmann Paul Nay und dem ganzen Trainerteam, wo nebst ergänzenden neuen Kräften seit Jahren grosse Kontinuität herrscht. Das ist nicht selbstverständlich und wird sowohl vom Verein wie von den Eltern sehr geschätzt.

Ein Höhepunkt war das Soccer Camp mit über 100 Teilnehmern in den Frühlingsferien. Daneben fanden wiederum zahlreiche Aktivitäten statt, die der Werbung für unsere Juniorenabteilung dienten. Und seit diesem Frühling bieten wir mit Armin Wronna jeweils mittwochs in Kreuzlingen ein spezielles, qualitativ hochstehendes Talenttraining an. Neu starten wir jetzt sogar noch mit einer Mädchenabteilung und sind gespannt, wie die Resonanz auf dieses Angebot sein wird.

Neuer Speaker
Mit Bruno Brütsch konnten wir den wohl besten Kenner der regionalen Fussballszene als Platzspeaker gewinnen. In überwiegender Fronarbeit konnte zudem die Speakerkabine renoviert und angehoben werden. Hier gilt mein Dank der Schreinerei Brändli, dem Malerservice Seydel, Elektro Z’Graggen und Peyer sowie Nadine Schwarz, Gust Klotz, Dani Kessler, einigen Eltern der D-Junioren und allen anderen, die ebenfalls dazu beigetragen haben.

Nach der letzten GV haben wir die Passivmitglieder, Veteranen und andere Supporter in einer neuen Supportervereinigung zusammengefasst. Die Liste umfasst bereits 60 Mitglieder und wir hoffen, so bald wie möglich die 100er Grenze zu erreichen. Präsident Gust Klotz freut sich über jede Zusage.

Vor drei Jahren haben wir beschlossen, die Tradition der Firmenfussball-Turniere wieder aufzunehmen. Das OK um Gust Klotz – mit Bruno Brütsch, Peter Matzpohl und Michel Leclercq – führt den Anlass perfekt durch. Zwei von drei Mal war das Turnier von Dauerregen begleitet und trotzdem erfolgreich.

Ziel bleibt 1. Liga
Die 1. Mannschaft hätte ein Verbleiben in der 1. Liga verdient gehabt – mit mehr Punkten als Spielen steigt man normalerweise nicht ab. In den anderen 1. Liga Gruppen hätten die 27 Punkte denn auch locker zum Ligaerhalt gereicht. Speziell erwähnen möchte ich die guten Geister im Hintergrund, allen voran Roberto Padula sowie die Masseure Doro Katona und Ueli Nyffenegger. Mit dem neuen Cheftrainer Kristijan Djordjevic und dem bestehenden Führungsteam um Daniel Bollmann, Aydemir Demir und Pascal Tschumper sollte eine erfolgreiche Saison 2013/2014 möglich sein. Zielsetzung bleibt mittelfristig ein Etablieren in der 1. Liga auch wenn wir wissen, wie viel Aufwand das brauchen wird.

Und obwohl es schwierig ist, genügend Zuschauer zu mobilisieren. Der Aufmarsch in dieser Saison war ernüchternd, was sich natürlich auf der Einnahmenseite bemerkbar macht. Auch ist es uns trotz grosser Anstrengungen nicht gelungen, zusätzliche grosse Sponsoren an Bord zu holen. Einzelne Erfolge waren durchaus zu verzeichnen, aber bei weitem nicht genug um sagen zu können, mit diesem Budget können wir in der 1. Liga bestehen. Glücklicherweise verfügen wir über eine breite und recht stabile Anzahl von Unterstützern, wofür wir sehr dankbar sind. Wir hoffen unverändert, dass die gute Arbeit auf allen Stufen im Verein anerkannt wird und wir in nächster Zeit doch noch einige zusätzliche Sponsoren für den FCK begeistern können. Allem Jammern von mir zum Trotz kann ich vorwegnehmen, dass es uns dank eines rigorosen Sparkurses auch in diesem Jahr gelungen ist, ganz knapp schwarze Zahlen zu schreiben.

Ein herzliches Dankeschön geht an dieser Stelle an unsere Clubhaus-Crew unter der Leitung von  Bruno Meier und Gina Gmünder. Es macht Freude zu sehen, mit welcher Begeisterung sie alle dabei sind – sie werden uns auch weiterhin aufs Beste bewirten.

Auch in diesem Jahr war die Zusammenarbeit mit der Stadt, der Stadtgärtnerei und der Bodenseearena ausgezeichnet. Deshalb wiederum ein grosser Dank an diese wichtigen Partner unseres Vereins. Die Stadt wird übrigens in der neuen Saison die schadhafte Flutlichtanlage am Platz 2 erneuern, was eine stattliche Investitionssumme umfassen wird.

Dank an Mitstreiter
Schliesslich bedanke ich mich bei meinen Kollegen und Kolleginnen vom Vorstand und darum herum. Wir sind ein tolles Team und halten eine unheimliche Kadenz aufrecht. Herausheben möchte ich gerne Daniel Kessler. Was er für den FCK leistet, ist immens: er unterhält eine jederzeit aktuelle Webseite, er erstellt ein qualitativ hochstehendes Matchprogramm, er ist stetig an der  Aufarbeitung der Vereinsgeschichte, er organisiert Fananlässe, er produziert Fanartikel, usw., usw., usw.

Wir freuen uns über den anhaltenden Goodwill unserer Partner und Freunde und über Ihre Besuche auf dem Sportplatz KleinVenedig im Kreuzlinger Hafenareal.»

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One thought on “FC-Präsident Geisselhardt blickt zurück

  1. Bruno Neidhart

    Dass der Klassenerhalt „vergeigt“ wurde, hat wohl mehrere Gründe. Allein an der Substanz der Mannschaft lag es wohl nicht. Was das Zuschauerinteresse betrifft ist festzuhalten, dass bei der geringsten „unsicheren Wetterlage“ der Gang nach Klein Venedig nicht sehr verlockend sein kann. Zwar dürfte eine bessere Platz-Infrastruktur nicht gleich garantieren, dass das Interesse stärker anhebt, doch macht die ganze FCK-Anlage nach wie vor den Eindruck eines Provisoriums. Für ein – jetzt leider ehemaliges – Erstligateam wirklich nicht berauschend! Geschieht hier wenig Entscheidendes, wird auch die Suche nach neuen Sponsoren stets erschwerter sein. Und ohne markante Hilfe der Stadt ist bei der Bereitstellung eines ansprechenden, kleinen Stadions „für die erklärte Sportstadt“ auf absehbare Zeit keine Verbesserung in Sicht, zumal die generelle Planung auf Klein Venedig, das natürlich an dieser attraktiven Seeseite im Prinzip für urbanere Zwecke sinnvoller zu nutzen wäre, noch nicht steht. Und wo dereinst die „endgültigen, städtischen Sportanlagen“ – nicht nur Fussball! – entstehen sollen (im Westen und im Osten der Stadt sind die letzten, grösseren Bauflächen vorhanden), ist auch noch nicht aktenkundig gemacht. Es gibt einiges zu tun, um besonders dem Fussballsport in Kreuzlingen wieder mehr Aufmerksamkeit zu schenken. An der Jugend liegt es nicht. Sie lässt sich nach wie vor begeistern, wie festgestellt wird. Das ist schön.

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