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Mann im Untersee vermisst

Mannenbach – Am Dienstag fielen im Untersee vor Mannenbach ein Mann und sein Sohn aus dem Motorschiff ins Wasser. Der Knabe konnte sich ans Ufer retten, sein Vater wird vermisst. Eine sofort eingeleitete Suchaktion verlief bis anhin ergebnislos.

Die internationale Suchformation (Bild: Kapo TG).

Die internationale Suchformation (Bild: Kapo TG).

Kurz vor 7 Uhr ging von einer Drittperson bei der Kantonalen Notrufzentrale der Kantonspolizei Thurgau in Frauenfeld die Meldung ein, dass vor Mannenbach ein führerloses Fischerboot im Kreis herumfahre. Wenige Minuten später waren Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau vor Ort und trafen dort einen zehnjährigen Knaben an, der sich schwimmend ans Ufer retten konnte.

Gemäss seinen Angaben war er zusammen mit seinem Vater mit dem Schiff zum Fischen auf den Untersee hinausgefahren und dabei ins Wasser gefallen. Das führerlose Motorschiff konnte an Land gezogen werden, der 48-jährige Mann wird seither vermisst.

Die Kantonspolizei Thurgau leitete sofort eine Suchaktion mit mehreren Schiffen und einem Helikopter der Rega ein. Dabei wurde der Untersee zwischen Mannenbach und der Insel Reichenau sowie der Uferbereich abgesucht. Später wurden auch Taucher eingesetzt. Der Mann konnte bisher nicht gefunden werden.

An der Suche waren die Seepolizei der Kantonspolizei Thurgau, die Wasserschutzpolizei Konstanz und Reichenau sowie Funktionäre des Grenzwachtkorps und Privatpersonen beteiligt. Insgesamt standen rund 20 Personen im Einsatz. Zur Betreuung der Familienangehörigen wurde das Care Team Thurgau aufgeboten.

Der genaue Hergang des Ereignisses ist noch unklar und derzeit Gegenstand der weiteren Abklärungen durch die Kantonspolizei Thurgau.

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