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Tägerwilen wird zum Treffpunkt der Nationen

Tägerwilen – Am Montag war es nach einer intensiven Aufbauzeit wieder soweit: Der europäische Jugendkongress (eurpean youth congress EYC) ist angelaufen. Bereits zum dritten Mal führt die Freikirche FCT christuszentrum den Kongress in Tägerwilen durch. Untergebracht sind die Jugendlichen während dieser Woche in der Zivilschutzanlage und in der Bürgerhalle. Der Kongress selbst findet auf dem Gelände des Zecchinel Zentrums statt.

Drei Teilnehmer im Gespräch (v.l.) Patrick Kusongwa aus Sambia, Joel Mensah aus Deutschland und Stefi Micliuc aus Rumänien. (Bild: zvg)

Drei Teilnehmer im Gespräch (v.l.) Patrick Kusongwa aus Sambia, Joel Mensah aus Deutschland und Stefi Micliuc aus Rumänien. (Bild: zvg)

Dort wurden die Jugendlichen am Montag untermalt von urchiger Alphornmusik und Hackbrettsound willkommen geheissen. Der Gemeindeammann von Tägerwilen, Markus Thalmann, begrüsste die Teilnehmer im Namen der Gemeinde und unterliess es dabei nicht, die Vorzüge der schönen Gegend zu preisen. Auch Heiner Merk, Hauptverantwortlicher für die Organisation des Kongresses, hiess die 310 Jugendlichen aus 17 Nationen willkommen. «Ich bin sicher, dass der Gemeindeammann stolz ist darauf, dass der Name Tägerwilen in diesen Nationen bekannt wird», sagte er in seiner kurzen Ansprache.

Die Jugendlichen werden eine Woche lang Referate auf christlicher Basis von verschiedenen Gastreferenten hören. Dabei werden Themen wie Partnerwahl, richtiger Umgang mit den Medien und Gruppendruck angesprochen.

Sehr willkommen
Der 29-jährige Lars Andersen begleitet eine Gruppe von Jugendlichen aus Dänemark: «Ich persönlich bin hier, weil ich die Begegnung mit dem lebendigen Gott suche. Natürlich ist die Unterkunft in der Zivilschutzanlage ein bisschen gewöhnungsbedürftig, aber ich war ja auch im Militär», sagte er lachend. «Wir fühlen uns total willkommen hier», sagte der 27-jährige Gregor Zelder aus Österreich. «Es ist sehr ermutigend, all die Jugendlichen zu sehen, wie sie eine positive Ausrichtung für ihre Leben erhalten.»

Ohne die Unterstützung von rund 100 freiwilligen Helfern wäre es nicht möglich gewesen, den Kongress durchzuführen. David Gasser aus Tägerwilen hat sich für den Kongress eine Woche Ferien genommen. «Es ist für mich ein Vorrecht, dass ich am Kongress mithelfen darf», sagte er. «Ich investiere meine Zeit gerne in die Jugendlichen, weil ich überzeugt bin, dass dieser Kongress viel Positives in ihren Leben bewirken wird.»

Andere Teilnehmer schätzen auch die Ruhe in Tägerwilen: «Ich geniesse die Atmosphäre hier, es ist so viel ruhiger als in Los Angeles, wo ich studiere», sagte der 23-jährige Ivan Wong. Der Kongress wird am kommenden Sonntag um 10 Uhr mit einem öffentlichen Abschlussgottesdienst im Zecchinel Zentrum beendet.

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