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Philipp Frommenwiler beendet Durststrecke im ADAC GT Masters

Motorsport – Nachdem Philipp Frommenwiler zuletzt auf dem Nürburgring einen herben Rückschlag hinnehmen musste, meldete sich der 23-Jährige auf dem Red Bull Ring eindrucksvoll zurück. Auf der Berg- und Talbahn in der Steiermark sicherten sich der Schweizer und sein Teamkollege Mario Farnbacher ihren dritten Podesterfolg in dieser Saison.

Philipp Frommenwiler auf dem Podest in  (Bild: Alexander Trienitz)

Philipp Frommenwiler auf dem Podest in der Steiermark. (Bild: Alexander Trienitz)

«Mir fällt ein riesiger Stein vom Herzen. Das ist unser erster Podestplatz seit dem Saisonauftakt im April», freute sich Philipp Frommenwiler bei der Siegerehrung. Doch bevor gejubelt werden durfte, galt es eine einstündige Zitterpartie zu überstehen. Frommenwilers Teamkollege Mario Farnbacher hatte sich mit einem Blitzstart von Platz sieben auf Rang zwei vorschieben können und lag damit direkt hinter Diego Alessi. Obwohl dessen Corvette auf dem Red Bull Ring deutlich im Vorteil war, konnte Farnbacher dem Spitzenreiter auf den Fersen bleiben.

Dank einer perfekten Boxenstrategie gelang es der Farnbacher-Mannschaft, sogar kurzzeitig die Führung zu übernehmen. «Sowohl die Corvette als auch wir sind gleichzeitig zum Fahrerwechsel hereingekommen. Dabei haben wir uns an die Spitze gesetzt», blickt Philipp Frommenwiler zurück. «Leider haben mich dann aber Daniel Keilwitz und Dominik Schwager überholt. Gegen die Corvette und den Ford GT war einfach kein Kraut gewachsen. Doch der dritte Platz ist nach dem Rückschlag am Nürburgring ein riesiges Ergebnis für uns.»

Sprung nach vorne
Auch im zweiten Lauf, der am Sonntagmittag ausgetragen wurde, heimsten Frommenwiler und Farnbacher wichtige Meisterschaftszähler ein. Mit dem siebten Platz betrieb das eingespielte Duo Schadensbegrenzung, nachdem es im Qualifying nur zu Startplatz 15 gereicht hatte. «Ich musste von weit hinten starten, doch wir haben uns mit aller Kraft nach vorn gekämpft. Position sieben ist dafür ein tolles Endresultat», fasst Frommenwiler zusammen. In der Tabelle haben die beiden Farnbacher-Racing-Piloten einen Sprung nach vorn gemacht. Nach zehn von 16 Rennen liegen die beiden Nachwuchsfahrer mit 77 Zählern auf Platz acht der Gesamtwertung.

Weiter geht es für Philipp Frommenwiler und sein Team Farnbacher Racing in wenigen Wochen. Vom 30. August bis 1. September wird das ADAC GT Masters auf dem Lausitzring in Brandenburg Halt machen.

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