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Tennisdamen auf dem Weg nach oben

Tennis – Nina Stadler und Chiara Grimm sorgten mit dem Damenteam des TC Seeburg-Hörnli in der Nationalliga A für Furore. Als krasser Aussenseiter und Absteiger gehandelt, spielten sie forsch auf, sicherten sich die Liga und zogen sogar ins Halbfinal ein.

Nina Stadler und Chiara Grimm. (Bild: Thomas Martens)

Nina Stadler und Chiara Grimm. (Bild: Thomas Martens)

Hier mussten sie dann zwar gegen den späteren Meister Mail Neuenburg die Segel streichen, dennoch war das Experiment Nationalliga A für beide «eine megageile Erfahrung». Während bei grösseren Turnieren oftmals bereits nach Runde eins oder zwei Endstation sei, hätten sie in diesen zehn Tagen die Möglichkeit gehabt, innerhalb kürzester Zeit gegen hochkarätige Gegnerinnen anzutreten und Spielpraxis zu sammeln, unterstreicht Teammanager und Betreuer Bernhard Hochstrasser. So waren die Siege gegen Absteiger TC Nyon und vor allem Titelfavorit TC Locarno ein Riesenerfolg (wir berichteten).

Neben der bald 18-jährigen Nina Stadler und der zwei Jahre jüngeren Chiara Grimm, die beide die Nationale Elitesportschule Thurgau (NET) in Kreuzlingen besuchten, bestand das Team aus der Deutschen Laura Siegemund und Masa Zec-Peskiric aus Slowenien. «Obwohl wir erst zum ersten Match zusammengekommen waren, haben wir uns sofort prima verstanden», freute ich Nina Stadler über den guten Zusammenhalt untereinander. Und Chiara Grimm ergänzt: «Wir haben uns immer gegenseitig motiviert, das ist in einer Individualsportart wie Tennis nicht selbstverständlich.» Für Bernhard Hochstrasser war die Teamzusammenstellung wie ein Lottogewinn.

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