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Harte Knacknuss zum NLB-Auftakt

Handball – Mit dem Auswärtsspiel gegen den NLA-Absteiger und Traditionsclub RTV 1879 Basel starten die Kreuzlinger Handballer am Samstag (18 Uhr, Sporthalle Rankhof) in die NLB-Meisterschaft 2013/14. (Text: Markus Rutishauser)

(Bild: Archiv)

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Das Team um Spielertrainer Tobi Eblen (37) hat als Aufsteiger primär einmal den Klassenerhalt im Visier. In der Vorbereitung deutete die gegenüber der letzten Saison auf diversen Positionen verstärkte Mannschaft an, dass man für das erstmalige NLB-Abenteuer gerüstet ist. Gegen die mit aktuellen und ehemaligen Nationalspielern bestückten Basler bekommen die Rot-Weissen allerdings gleich einen sehr schweren Gegner vorgesetzt, den man zu den Top 3 der zweithöchsten Spielklasse zählt.

Zuerst Stärkeverhältnis ausloten
«Wir werden bestimmt etwas Zeit brauchen, um uns an den höheren Rhythmus und auch die physische Intensität auf nationaler Ebene zu gewöhnen», dämpft der neue Cheftrainer Tobi Eblen allzu hohe Erwartungen. Als Neuling müsse man zuerst einmal das Stärkeverhältnis in der NLB ausloten. Der HSCK bestritt zwar in der Vorbereitung auch Testpartien gegen gleichklassige Gegner und hinterliess dabei einen durchaus ansprechenden Eindruck, doch Punktspiele sind doch etwas ganz anderes.

Positiv ist sicher zu werten, dass man in der Vorbereitung von Verletzungspech weitgehend verschont geblieben ist und dass praktisch sämtliche Positionen doppelt besetzt sind. Derzeit ist einzig der kroatische Rückraumspieler Josip Nekic noch nicht topfit und musste deshalb diese Woche beim letzten Test in Schaffhausen geschont werden. Ansonsten haben sich die neuen Akteure bereits erfreulich gut integriert. Insbesondere Oliver Schoof (ex-Forti Gossau/NLA) und Milan Kozak (ex-Horgen/NLB) verleihen der Offensive mehr Durchschlagskraft. Auch die Defensive scheint sich in den letzten beiden Testpartien gefunden zu haben und an die starken Leistungen in der Aufstiegsrunde anknüpfen zu können. Im weiteren verfügt der HSCK im routinierten Pal Kenyeres (38) und Lukas Buff (26) über ein starkes Torhüterduo.

Basel der klare Favorit
Gegen die stark besetzten Basler starten die Kreuzlinger aber in jedem Fall als Aussenseiter in die Partie. Der RTV ist zwar im Frühjahr aus der höchsten Spielklasse abgestiegen, kann aber weiterhin auf zahlreiche namhafte Leistungsträger zählen. So sind ihm der ehemalige Schweizer Nationalgoalie Pascal Stauber (34) und der aktuelle Nationalspieler Marko Vukelic (26) oder auch Routinier Igor Stamenov (34) treu geblieben. Zudem wurde das Kader mit den beiden talentierten Schweden Max Falkman (20) und Dick Hylken (21), dem deutschen Kreisläufer Michael Schröder sowie Rückkehrer Ivan Golubovic (TV Möhlin/NLB) und dem physisch enorm starken Kubaner Henry Martinez (29, Herzogenbuchsee/1. Liga) verstärkt. Daneben will die Basler Führung unter dem neuen Cheftrainer Dragomir Cmiljanovic (62) und Präsident Alex Ebi (67 Länderspiele) weiterhin dem eigenen Nachwuchs eine Chance geben. Der 49-jährige Ebi zur Ausgangslage: «Angeführt von Pascal Stauber, Igor Stamenov und Marko Vukelic werden sich die Jungen entwickeln, um in der darauf folgenden Saison die Rückkehr ins Oberhaus (NLA) zu erreichen.»

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