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Zwei Ja und ein Nein zu den Bundesvorlagen im Thurgau

Kreuzlingen – Die Thurgauer Stimmbürgerinnen und Stimmbürger stimmen für die Änderung des Arbeitsgesetzes und das überarbeitete Epidemiengesetz. Sie lehnen aber – überaus deutlich – die Volksinitiative «Ja zur Aufhebung der Wehrpflicht» ab.

Völlig chancenlos blieb die Volksinitiative «Ja zur Aufhebung der Wehrpflicht» der GSOA. 59‘571 der Thurgauer Stimmbürgerinnen und Stimmbürger sagten Nein und lediglich 14‘224 legten ein Ja in die Urne. Das entspricht einem Nein-Anteil von 80,7 Prozent. Knapper ging es bei den beiden anderen Vorlagen zu. Das überarbeitete Epidemiengesetz, das dazu dient, übertragbare Krankheiten zu erkennen, zu verhüten und zu bekämpfen, wurde hauchdünn mit 36‘417 Ja- gegen 36‘048 Nein-Stimmen angenommen, das ist ein Ja-Anteil von 50,3 Prozent. Ebenfalls recht knapp angenommen wurde im Kanton Thurgau die Änderung des Arbeitsgesetzes, die sogenannte Tankstellenshopvorlage. Sie erhielt 37‘801 Ja- gegenüber 35‘222 Nein-Stimmen. Das entspricht einem Ja-Stimmenanteil von 51,8 Prozent. Die Stimmbeteiligung betrug im Kanton Thurgau – je nach Vorlage – zwischen 45,5 und 45,8 Prozent.

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