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Neubau des Kompetenzzentrums Beratung nimmt Formen an

Salenstein – Der Neubau des Kompetenzzentrums Beratung auf dem Gelände des Bildungs- und Beratungszentrums (BBZ) Arenenberg nimmt Formen an: Am Dienstag konnten sich Medienschaffende auf der Baustelle davon überzeugen, dass die Innenstruktur des innovativen Holzbaus bald die geplante Höhe von fünf Stockwerken erreicht.

Martin Huber, Direktor des BBZ Arenenberg (links), sowie Kantonsbaumeister Markus Friedli informierten über den Bau des Kompetenzzentrums Beratung auf dem Arenenberg. (Bild: Thomas Martens)

Martin Huber, Direktor des BBZ Arenenberg (links), sowie Kantonsbaumeister Markus Friedli informierten über den Bau des Kompetenzzentrums Beratung auf dem Arenenberg. (Bild: Thomas Martens)

Anfang Mai dieses Jahres erfolgte der Baubeginn, Ende November soll Aufrichte gefeiert werden und im August 2014 das Gebäude bezugsbereit sein. Gemäss Kantonsbaumeister Markus Friedli laufen die Bauarbeiten momentan parallel: Vor Ort sind die Baumeisterarbeiten mit dem Fundament und der tragenden Innenstruktur aus Beton weit fortgeschritten. Gleichzeitig entstehen in einer Montagehalle die Elemente aus Holz, welche das Gebäude prägen werden. Rund 380 Kubikmeter Holz aus der Region werden insgesamt verbaut, davon stammt etwa die Hälfte aus dem Thurgauer Staatswald. Grosse Teile davon wurden durch das kantonale Forstamt vermittelt. «Die Verwendung von lokalen, nachwachsenden Baustoffen macht Sinn und wirkt sich positiv auf die Ökobilanz des Baus aus», betonte Friedli. Aus architektonischer Sicht sei vor allem die Mischung aus Tradition und Innovation spannend.

Rund 35 Fachkräfte des BBZ Arenenbergs, die derzeit in sechs Gebäuden (Fachstellenhäuser) an drei unterschiedlichen Standorten im Bereich Beratung und Fachausbildung tätig sind, werden am Anfang im Kompetenzzentrum Beratung ihren Arbeitsplatz haben. «Die Konzentration aller Mitarbeitenden, die etwas mit Beratung zu tun haben, in einem einzigen Gebäude bringt enorme Vorteile», betonte BBZ-Direktor Martin Huber. «Damit kann der Strategie der ganzheitlichen Beratung endlich zum Durchbruch verholfen werden.»

Ausgelegt ist der knapp fünf Millionen Franken teure Bau insgesamt sogar für 45 Arbeitsplätze. Geplant ist, auch die bisherige Beratungsstelle in Weinfelden auf den Arenenberg zu verlegen. Das Gebäude wird nach dem neusten Stand der Technik gedämmt und erfüllt dadurch den aktuellen Minergie-P-Standard. Als Vorteil der Holzkonstruktion erweist sich dabei der Umstand, dass in den Übergängen keine Wärmebrücken entstehen.

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