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Vorrunde mit Niederlage gegen Leader beendet

Handball – Die Kreuzlinger Handballerinnen blieben egen den NLA-Absteiger GC Amicitia Zürich chancenlos und kassierten die erste Heimniederlage. Der neue Leader der SPAR Premium League 2 dominierte das Geschehen von A bis Z gegen zu fehleranfällige Thurgauerinnen. Nach einer schwachen ersten Halbzeit konnte das Team von Trainer Hans-Peter Lüttin dank eines beherzten Endspurts die Niederlage mit 25:33 (7:16) zumindest noch in akzeptablen Grenzen halten. (Text: Markus Rutishauser)

Trainer Hanspeter Lüttin. (Bild: zvg)

Trainer Hanspeter Lüttin. (Bild: zvg)

In der letzten Saison trennten die beiden Teams noch zwei Spielklassen. Die Kreuzlingerinnen spielten in der 1. Liga, die Zürcherinnen in der SPAR Premium League 1 (NLA). Und dieser Klassenunterschied zeigte sich am Freitagabend vor 175 Zuschauern in der Egelseehalle deutlich.

GC Amicitia hatte die Partie von Beginn weg im Griff, führte schnell mit 1:4 und 2:6 (10.). Nach einer kurzen starken Phase in welcher der HSCK auf 6:8 herankam, setzten sich die in jeder Hinsicht überlegenen Zürcherinnen kontinuierlich ab. Das Problem im Spiel der Thurgauerinnen war primär die Offensive. Ab der 17. Minute gelang ihnen bis zum Pausenpfiff gerademal noch ein Tor.

Diesem 7:16-Pausenrückstand rannten die Kreuzlingerinnen in den zweiten 30 Minuten vergeblich hinterher. GC Amicitia verwaltete den Vorsprung souverän, auch wenn dem HSCK unter der Führung von Rückkehrerin Caroline Mierzwa in der Schlussviertelstunde noch etwas Resultatkosmetik gelang. Die Zürcherinnen waren an diesem Abend sowohl in spielerischer als auch in physischer Hinsicht einfach eine Klasse besser.

Dass für den HSCK allerdings mehr möglich gewesen wäre, zeigte die letzten zehn Minuten, welche man mit 10:3 zu seinen Gunsten entschied. Insbesondere Manuela Flütsch (5 Tore) und Lena Ettwein trafen nun endlich einmal auch aus dem Rückraum. Ein Lichtblick war auch das Comeback von Kristina Ertl, die auf Linksaussen angedeutet hat, dass sich nach ihrer langen Verletzungspause eine wichtige Verstärkung für den Angriff sein kann.

Vorrunde abgeschlossen
Die Kreuzlingerinnen haben mit dem 25:33 gegen den neuen Leader die Vorrunde abgeschlossen. Vier Punkte aus sieben Spielen sind natürlich auch für einen Aufsteiger nicht die erhoffte Ausbeute. Immerhin bleibt Trainer Hans-Peter Lüttin die Erkenntnis, das ausser gegen GC Amicitia gegen jeden Bezwinger ein Punktgewinn möglich gewesen wäre. Deshalb bleibt der Klassenerhalt – und dieser ist das einzige Ziel der Kreuzlingerinnen – ein weiterhin sehr realistisches Ziel.

Entscheidend wird sein, wie sich insbesondere die Rückraumspielerinnen in der Rückrunde zu steigern vermögen. In der Vorrunde haben bisher einzig Vanessa Maurer und Torhüterin Regula Brüschweiler einen starken Eindruck hinterlassen, doch sie alleine vermögen es auch nicht immer zu richten. Im Team des HSCK schlummert definitiv mehr Potenzial als bisher gezeigt. Zu oft ist man bisher an sich selbst und weniger am Gegner gescheitert. Trainer Lüttin bleiben jetzt gut zwei Wochen Zeit, die richtigen Korrekturen vorzunehmen und seine Mannschaft auf Kurs zu bringen. Die nächste Chance dazu bietet sich am 2. November im Heimspiel gegen die HSG Leimental. Anspiel ist um 18 Uhr.

HSC Kreuzlingen – GC Amicitia Zürich 25:33 (7:16)

Sporthalle Egelsee. – 175 Zuschauer. – Sr. Eng/Fey.

Strafen: 8-mal 2 Minuten gegen Kreuzlingen, 4-mal 2 Minuten gegen Zürich.

Kreuzlingen: Brüschweiler/ab 44. Zecchinel (Stein nicht eingesetzt); Ertl (2), Ettwein (4/2), Flütsch (5), Klein, Krauss, Maurer (4/2), Mierzwa (3), Prell (2), Singer-Duhanaj (3), Veit, Weidmann (2).

Zürich: Luchsinger/Fischbacher; Brun, Hälg (2), Hasanaj (3), Müller (6), Odermatt (1), Riechsteiner (8), Rinderli (1), Schadegg (3), van Roost (3), Wick (6/1).

Penaltys: Kreuzlingen 4 von 5, Zürich 1 von 5.

Bemerkungen: Kreuzlingen ohne Bailon (abwesend), dafür erstmals wieder mit Ex-Nationalspielerin Caroline Mierzwa.

Nächstes Spiel: Samstag, 2. November, 18 Uhr, Sporthalle Egelsee, gegen die HSG Leimental.

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