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Persönlich vernetzt am Bodensee

Region – Spezialisten der Informationstechnik im Bodenseegebiet setzen bewusst auf eine persönliche Vernetzung. Die seit etwa anderthalb Jahren bestehende Initiative CyberLAGO bekräftigt dies mit einer förmlichen Vereinsgründung. Im Restaurant «Stromeyer Die Bleiche» trafen sich 36 Unternehmensvertreter zur Unterzeichnung der Vereinssatzung.

(Bild: Archiv)

(Bild: Archiv)

Am 1. Februar 2012 war CyberLAGO mit 15 Unternehmen als Initiative der Stadt Konstanz gestartet. Die erfreuliche Zunahme der Mitgliederzahl zeige, dass der Austausch untereinander lebendig ist, erklärte Netzwerkmanager Bernd Stephan vom Wirtschaftsförderungsamt. Neben den beiden Konstanzer Hochschulen sind Unternehmen der Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) Mitglied im Verein. Sie befassen sich unter anderem mit Software- und Datenbank-Entwicklung, Suchmaschinen, Content-Management-Systemen (Inhaltsverwaltungssysteme) oder Datenübertragung per Glasfaserkabel.

Vertreten ist ebenfalls eine Rechtsanwaltskanzlei aus Karlsruhe, die sich auf Informationstechnologie spezialisiert hat. Rund ein Drittel der Mitglieder stammt nicht aus Konstanz, berichtete Stephan. Einzugsgebiet ist die Vier-Länder-Region Bodensee, zu der auch das Fürstentum Liechtenstein zählt.

Oberbürgermeister Uli Burchardt rechnet damit, dass CyberLAGO in der Lage ist, nicht nur landesweit sondern europaweit eine Bedeutung zu erlangen. «Die Hochschulen gehören zu unseren Stärken», erklärte er und setzt dabei auf den Wissenstransfer zwischen ihnen und den hiesigen Unternehmen. Er befürchtet, dass gut ausgebildetes Personal zu den Mangelressourcen der Zukunft gehören werde, denn der Bedarf werde immer grösser. Umso wichtiger sei es, die Hochschulabgänger hier zu halten.

«Es ist wichtig, dass es den Unternehmen hier gut geht», betonte der Oberbürgermeister. «Ich würde mich freuen, wenn ich Hilfe geben kann», ergänzte er. CyberLAGO helfe, die vielfältigen Kompetenzen in der Region zu bündeln. Der Vorsitzende Andreas Owen bestätigte ihn: «Hier gibt es so viele Unternehmen, die in ihrem Spezialgebiet zu den Marktführern zählen.»

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