/// Rubrik: Kultur

Die Kunstvielfalt zeigen

Kreuzlingen/Region – Die erste Thurgauer Werkschau öffnete am vergangenen Samstag an fünf Orten ihre Tore. Im Neuen Shed Frauenfeld, im Kunstmuseum Thurgau, in der Kunsthalle und der Galerie Adrian Bleisch in Arbon sowie im Kunstraum Kreuzlingen wird derzeit ein Einblick in das aktuelle Kunstschaffen der Region gewährt.

Vernissage im Kunstraum Kreuzlingen anlässlich der Thurgauer Werkschau. (Bild: kb)

Vernissage im Kunstraum Kreuzlingen anlässlich der Thurgauer Werkschau. (Bild: kb)

Von Malerei und Skulptur über Fotografie und Design bis hin zu installativen und performativen Arbeiten werden in den Ausstellungen 54 Positionen von insgesamt 59 Künstlerinnen und Künstlern gezeigt. Allen gemein ist der Bezug zum Thurgau: Manche sind hier aufgewachsen, andere sind neu zugezogen, wieder andere sind zurückgekehrt.

Lebendige Kunstszene
«Bei der Werkschau entdeckt man nicht nur die Künstler, sondern auch die Orte, an denen die Kunst gezeigt wird», so Richard Tisserand, Kurator des Kreuzlinger Kunstraumes. «Und man kann sehen, wie lebendig die Kunstszene im Thurgau ist.» Auch seine Räume füllten sich am Samstag mit zahlreichen interessierten Gästen. Für diesen Tag zurückgekehrt war auch die Thurgauerin Katharina Ammann, heute Kuratorin im Bündner Kunstmuseum in Chur. «Die Werkschau generiert Aufmerksamkeit», ist sie sich sicher. «Man begegnet nämlich nicht nur neuen Arbeiten von vielleicht bekannten Künstlern, sondern auch bisher unbekannten Kunstschaffenden. Zudem treffen Generationen aufeinander.»

Richard Tisserand würde die Werkschau gerne in einem regelmässigen Abstand durchführen und stets andere Künstler zum Zug kommen lassen. Vorerst aber kann die Werkschau 2013 noch bis zum 17. November besucht werden. Sie wird von diversen Rahmenveranstaltungen begleitet. Weitere Infos dazu sind unter www.werkschautg.ch zu finden.

Im Kunstraum gab es Spannendes zu entdecken. (Bild: kb)

Im Kunstraum gab es Spannendes zu entdecken. (Bild: kb)

Rahmenveranstaltung im Kunstraum Kreuzlingen

  • Freitag, 1. November, 19.30 Uhr – Andrea Gerster und Lika Nüssli: «Side effects», Performance (ca. 45 Minuten). Anschliessend Fondue des artistes (mit Kostenbeteiligung). Anmeldung erforderlich beim Kunstraum Kreuzlingen, Tel. 079 376 13 35 oder tisserand@kunstraum-kreuzlingen.ch
  • Sonntag, 3. November, 17 Uhr – «Tätigkeitsungeheuer» – Ton und Erkennen als Gegengift. Eine Begegnung mit dem Universum von Aby Warburg in verschiedenen Medien mit Herpetologe Dr. Notker Helfenberger, Frank Hesse, Axel Heil, Peter Kamm, 8. Salon.
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