/// Rubrik: Leserbriefe

Mit 100 gegen die Wand

Das machen wir mit der Demokratie, wenn wir der Vignettenpreiserhöhung auf 100 Franken zustimmen und damit das Mitspracherecht der Bevölkerung beim Strassenbau massiv beschneiden. (Text: Walter Lang, Landschlacht)

(Bild: KreuzlingerZeitung)

(Bild: KreuzlingerZeitung)

Es ist ein kluger Schachzug unserer Bundesrätin Doris Leuthard den Kantonen Strassen abzunehmen und der Hoheit des Bundes zu unterstellen, um damit frei über diese Strassen verfügen zu können, zu planen, zu bauen oder auch den Unterhalt zu vernachlässigen über die Köpfe von Gemeinden und Kanton hinweg. Dass unser starker kantonaler Bauminister Beifall dazu spendet, verwundert wenig, kann er doch hoffen, mit der Erhöhung des Vignettenpreises auf 100 Franken endlich sein Steckenpferd auf der geplanten BTS reiten zu können.

Mit einem NEIN zum Vignettenpreiserhöhung können wir demokratische Spielregeln im Strassenbau bewahren und gleichzeitig verhindern, dass die fixen Jahreskosten für ein Auto massiv erhöht werden. Verursachergerechte Kostenverteilung hilft beim Wasser, beim Abwasser, bei den Heizungskosten zu sorgfältigem Umgang mit den Resourcen. Gleiches soll mit dem Platz auf den Strassen geschehen, wer diesen häufig beansprucht soll mehr zur Kasse gebeten werden, als wer diesen selten braucht. Dazu stehen andere Möglichkeiten bereit als die Gleichschalterei mit dem Vignettenpreis.

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One thought on “Mit 100 gegen die Wand

  1. Bruno Neidhart

    Schreibt man: „andere Möglichkeiten“, so sollen diese auch genauer benannt werden! Und wenn mit 30 Rappen pro Tag „die fixen Jahreskosten für ein Auto massiv erhöht werden“ (es geht hier um eine Zigarette!), so ist das eine seltsame Feststellung.

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