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Thurgauer Komitee kämpft weiter gegen Lohndiktat vom Staat

Die Schweizer Bevölkerung erkennt den immensen Schaden der 1:12 Initiative. Mit Ausfällen bei Steuern und AHV von bis zu 4 Milliarden, einer immensen Bürokratie und ausgelagerten Stellen im Tieflohnbereich sind die Folgen dieser JUSO-Initiative gravierend. Auch im Thurgau wären gemäss Auskunft der Regierung Ausfälle in Millionenhöhe zu erwarten.

(Bild: KreuzlingerZeitung)

(Bild: KreuzlingerZeitung)

Vier  Wochen vor der Abstimmung zeigen die Argumente und Auftritte des Thurgauer Komitees Nein zu 1:12 Wirkung. Speziell überzeugt das Argument, dass nicht der Staat per Diktat, sondern die Unternehmen und die Sozialpartner die Löhne festlegen sollen. Dass mit der 1:12-Initiative alle verlieren und niemand gewinnt, wird von der Stimmbevölkerung offensichtlich verstanden und geteilt, wie die neueste SRG-Umfrage zeigt.

Heute steht die Schweiz mit Vollbeschäftigung, tiefer Jugendarbeitslosigkeit und hoher Wettbewerbsfähigkeit im europäischen Vergleich sehr gut da. Staaten wie Frankreich, die sich mit einem überregulierten Arbeitsmarkt selber in die Krise manövriert haben, beneiden uns um diese Position. Mit der 1:12 Initiative wird dieses Erfolgsmodell frontal angegriffen und mit einem staatlichen Lohndiktat eine noch stärkere Regulierung des Arbeitsmarktes als in Frankreich angestrebt.

Das Thurgauer Nein-Komitee wird weiterhin auf wirkungsvolle Überzeugungsarbeit setzten und auf die massiven negativen Auswirkungen für die gesamte Wirtschaft und Gesellschaft aufmerksam machen. Es ist überzeugt, dass die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger das Eigentor mit der 1:12-Initiative mit einem deutlichen Nein am 24. November verhindern werden.
Thurgauer Komitee Nein zu 1:12

Kampagnenleiterin: Brigitte Kaufmann-Arn

Co-Präsidium:
Brunner Linda, Präsidentin Jungfreisinnige Thurgau; Brunner Hansjörg, Präsident Thurgauer Gewebeverband, Unternehmer; Dudler Daniel, Präsident Junge CVP Thurgau;  Eberle Roland, Ständerat SVP; Haag Carmen, Fraktionspräsidentin CVP; Häberli-Koller-Brigitte, Ständerätin CVP; Hausammann Markus, Nationalrat SVP, Präsident Thurgauer Landwirtschaft; Herzog Verena, Nationalrätin SVP; Lohr Christian, Nationalrat CVP; Müller Gallus, Parteipräsident CVP Thurgau; Neuweiler Christian, Präsident IHK Thurgau, Unternehmer; Parolari Carlo, Fraktionspräsident FDP Thurgau;  Schlauri Bruno, Präsident Arbeitsgruppe Wirtschaft und Gesellschaft, dipl. Schreinermeister;  Schönholzer Walter, Präsident FDP Thurgau, Kantonsrat; Stahlkopf Monique, Präsidentin KMU Frauen Thurgau; Straub Oliver, Präsident Junge SVP Thurgau; Tobler Stephan, Fraktionspräsident SVP Thurgau; Walter Hansjörg, Nationalrat SVP;  Wittwer Daniel, Kantonsrat EDU;  Zbinden Ruedi, Parteipräsident SVP Thurgau.

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